TOOL-BOX Folge 7: PDFs lesen, erstellen und bearbeiten

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In der Winload-Reihe TOOL-BOX präsentieren wir die wichtigsten Programme aus den unterschiedlichsten Bereichen, die einen Platz auf der Festplatte verdient haben: Welche kostenlosen Antiviren-Programme schützen vor Gefahren aus dem Netz? Welche Bildbearbeitungstools beherrschen derzeit den Markt? Und mit welcher Brennsoftware kann ich schnell und komfortabel Daten sichern?
DIESMAL: Fünf interessante Tools für die PDF-Bearbeitung – was sie auszeichnet, was sie unterscheidet.

Früher oder später kommt jeder Nutzer mit PDF-Dateien in Berührung, weil es sich mehr oder weniger zu einem Standard-Format für bestimmte Dokumente entwickelt hat. PDFs geben Autoren nicht nur die Möglichkeit, den Inhalt gegen Veränderungen zu schützen, sondern auch das Kopieren zu verbieten. Natürlich ist es auch möglich, die Bearbeitung und das Kopieren zu erlauben. Um PDF-Dateien lesen, erstellen und bearbeiten zu können, benötigt man zusätzliche Software, von denen wir einige vorstellen möchten.

Adobe Reader

Beginnen wir mit dem Original, dem Adobe Reader. Viele Nutzer werden diese Lösung kennen und sicherlich auch auf dem eigenen Rechner installiert haben. Die Oberfläche vom Adobe Reader ist aufgeräumt und bietet alle gängigen Funktionen, um sich die Dateien komfortabel anzeigen zu lassen. Neben den verschiedenen Anzeige-Optionen und der Darstellung von Vorschaubildern, Lesezeichen und angehängten Dateien bietet der Adobe Reader unter anderem auch noch ein Screenshot-Feature und Sicherheitseinstellungen. Darüber hinaus kann man mit dem Tool nicht nur eigene PDFs erstellen, sondern vorhandene PDF-Dateien in Word- oder Excel-Dokumente konvertieren. Zusätzlich steht auch noch das Sendnow-Feature zur Verfügung, mit dem man größere PDF-Dokumente auf die Server von Adobe hochladen kann, die dann von Freunden und Kollegen mithilfe eines entsprechenden Links heruntergeladen werden können. Für die letzten drei Funktionen muss man sich aber zuvor noch bei Adobe kostenlos registrieren.

Adobe Reader
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PDF XChange Viewer

Wer auf der Suche nach einer Alternative zum Adober Reader ist, sollte unbedingt den PDF XChange Viewer ausprobieren. Das Tool bietet eine umfangreiche Liste an Funktionen, die kaum noch Wünsche offen lassen. So bietet auch dieses Tool mehrere verschiedene Darstellungsansichten für die geöffneten Dokumente und bietet in einer Leiste Vorschaubilder, Lesezeichen und – falls vorhanden – auch angehängte Dateien. Ebenfalls vorhanden ist ein Screenshot-Tool, mit dem man einzelne Bereiche des PDFs als Bild exportieren kann. Die Besonderheit bei PDF XChange Viewer ist die Möglichkeit, die Dokumente bearbeiten zu können. So können Passagen gelöscht, ergänzt und mit Kommentaren, Notizen oder Zeichnungen versehen werden. Dafür stehen dem Nutzer jede Menge nützliche Werkzeuge zur Verfügung, die man unkompliziert einsetzen kann. Wem die Funktionen nicht ausreichen sollten, kann auf erweiterte Versionen zurückgreifen, von denen einige für den privaten Gebrauch ebenfalls kostenlos zur Verfügung stehen.

PDF XChange Viewer
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Foxit Reader

Eine schlanke und schnelle Lösung ist der Foxit Reader, den man ebenfalls als Alternative in Betracht ziehen sollte. PDF-Dokumente, selbst mit mehreren Seiten,  lassen sich mit diesem Tool recht flott öffnen. Die gängigen Ansichten wie die doppelseitige oder an die Fenstergröße angepasste Darstellung sind auch hier vorhanden. Nützlich ist auch die Suchfunktion, die Voransicht im Explorer und die Möglichkeit, Kommentare und Markierungen anzulegen. Zusätzlich kann man auch Textpassagen unter- bzw. durchstreichen und direkt eine Vorschau des angehängten PDFs in Outlook ansehen. Mit Hilfe verschiedener Oberflächen kann man zudem den Foxit Reader den eigenen Wünschen entsprechend gestalten. Dieses Tool eignet sich nicht nur dafür, um sich PDFs anzeigen zu lassen, sondern darüber hinaus auch diese zu bearbeiten.

FoxIt Reader
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PDF Creator

Natürlich dürfen in dieser Auswahl auch Tools nicht fehlen, mit denen man eigene PDF-Dokumente erstellen kann. Der bekannteste Vertreter ist ohne Zweifel der PDF Creator, mit dem man aus nahezu  jeder Anwendung heraus eine entsprechende Datei anlegen kann. Je nach genutzter Anwendung können in die Dokumente neben dem Text auch noch Bilder eingefügt werden. Ist man mit seiner Arbeit fertig, kann man bequem über die Drucken-Funktion ein PDF-File erstellen, indem man die Funktion vom PDF Creator auswählt. Nun muss nur noch der gewünschte Speicherort angegeben, und schon kann das Dokument exportiert werden. Wer möchte, kann seine Datei auch noch mit einem Passwortschutz versehen, um Veränderungen zu verhindern oder nur bestimmten Personen den Zugriff zu erlauben. Zudem besitzt das Tool einige Bearbeitungsfunktionen für PDFs.

PDF Creator
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7 PDF Maker

Mit unserem letzten Kandidaten kann man ebenfalls komfortabel eigene PDF-Dokumente erstellen. Anders als der PDF Creator kann der 7-PDF Maker aber ein Dokument direkt in ein PDF bzw. PDF/A-1 konvertieren. Dabei verzichtet das Tool auf den sogenannten PDF-Drucker und unterstützt nach eigenen Angaben des Entwicklers über 80 Datei- und Bildformate. Dabei wird automatisch ein Inhaltsverzeichnis aus Absatzformaten erstellt. Auch der 7 PDF Maker bietet dem Nutzer eine Passwort- und Rechteschutzverschlüsselung in 128-Bit an. So kann man nicht nur festlegen, welche Personen Zugriff auf das Dokument haben, sondern auch die Art und Weise der Bearbeitung bestimmen. Wer möchte, kann das Tool sogar in die Windows Explorer-Shell integrieren und über das Kontextmenü arbeiten. Wer darüber hinaus Sumatra PDF installiert, erhält auch noch einen integrierten PDF-Betrachter.

7 PDF Maker
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Übrigens: Wer OpenOffice oder ein aktuelles Office Paket von Microsoft nutzt, kann ebenfalls aus den Anwendungen heraus ein PDF-Dokument erstellen.


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