Tracking Dots: EFF listet Drucker mit Spionagepixeln

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Tracking Dots im Machine Identification Code (MIC) – was so harmlos klingt, ist Gegenstand zahlreicher Mutmaßungen und Verschwörungstheorien. Tatsächlich fordern verschiedene Regierungen den Einsatz der Druckpixel. Ob damit je irgendein Verbrechen aufgeklärt wurde, steht auf einem anderen Blatt Papier.

In der von der EFF auf Basis von eigenen Überprüfungen, Nutzertests und Herstellerangaben erstellten Liste wird deutlich, dass ein großer Teil der Drucker die Technik verwendet. Einzig die Hersteller OKI und Samsung verzichten gänzlich darauf. Viele Xerox-Modelle sind ebenfalls frei von Tracking Dots, zudem ist Fuji/Xerox einer der wenige Hersteller, die ihre Käufer explizit auf die Verwendung dieser Identifikationstechnik hinweisen. Die bei deutschen Anwendern beliebten Hersteller Canon, HP, Epson und Brother haben im größten Teil ihrer Produktpalette MIC-Techniken integriert.

Die EFF weist aber auch darauf hin, dass andere forensische Wasserzeichentechniken bereits erfunden wurden, welche möglicherweise nicht von der Organisation erkannt wurden.

Die komplette Liste der auf Tracking Dots überprüften Druckermodelle steht unter Creative Commons-Lizenz und kann auf der EFF-Website eingesehen werden.

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