Twitter bringt eigenen Linkkürzungsdienst

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Mit einem eigenen Dienst zur Verkürzung von Links will Twitter seinen Nutzern das Schreiben ihrer Tweets noch weiter vereinfachen. Man denkt dabei aber auch an seine Werbepartner.

Bislang mussten Nutzer, die einen länglichen Link in ihren Tweet einbauen wollten, diesen zunächst durch einen Shortener wie zum Beispiel bit.ly ja, der ihnen die Adresse verkürzt hat. Im Twitterblog kündigt man nun an, diesen Service selbst anzubieten. Automatisch sollen Links dann in eine t.co-Adresse verwandelt werden, zum Beispiel http://t.co/DRo0trj. Aber Auch Adressen wie zum Beispiel amazon.com/delivering sollen möglich sein.

In Direct Messages wird die Umleitung über den eigenen Dienst schon länger genutzt. Hier stehen vor allem Sicherheitsaspekte im Vordergrund, wurden doch über DMs schon häufiger Malware-Attacken vollzogen. Der Linkwrapper dient auch als Schutzmechanismus vor schädlichen Seiten.

Mittelfristig sollen auch Werbepartner davon profitieren. Kurz vor der Einführung stehen Werbetweets, die sich kontextsensitiv in die Timeline einfügen sollen. Gekürzte Links, die sich darin befinden, sollen dem Anzeigenkunden Analysmöglichkeiten in die Hand geben, um die Relevanz ihrer Anzeigen messen zu können.

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