Twitter: Forscher messen die Stimmung des Volkes anhand von Tweets

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Eine amerikanische Universität hat anhand von Twitter eine US-Karte erstellt, auf der die Stimmungströmungen der Nutzer verzeichnet sind. Die Ergebnisse sind nicht zwingend überraschend, weisen aber einige interessante Details auf.

Durchgeführt wurde das Experiment vom Northeastern University College of Computer and Information Sciences und der Harvard Media School und war auf die USA beschränkt. Ziel war es, die Stimmung der Nutzer zu bestimmten Tageszeiten und Wochentagen zu bestimmen.

Die Ergebnisse, die komplett hier einsehbar sind, zeigen dabei Dinge, die wenig überraschend sind: so sind die meisten Nutzer vor und nach der Arbeit am glücklichsten, während der Arbeit sinkt die Laune Vor allem am Wochenende steigt die Stimmung, am Sonntag morgen ist sie am höchsten. Konsequenterweise hängt die Westküste bei den Messungen aufgrund der Zeitverschiebung der Ostküste um 3 Stunden nach.

Um die Messung transparent zu machen, orientiert sich die Größe der Bundesstaaten auf der Mood Map an der Menge verfasster Tweets, die in die Messugn einflossen. So lässt sich nebenbei auch noch erfassen, wo Twitter häufig genutzt wird. Übrigens sind Twitterer in der Mitte der USA und an der Ostküste mielauniger als andere Bewohner. Zumindest, wenn das ganze Twitterversum aufgebracht ist, stechen sie besonders hervor.

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