Twitter verändert Algorithmus für Trending Topics

In den USA wurden Mädchenstimmen laut, die sich wunderten, warum “ihr” Justin Bieber nicht mehr unter den Trending Topics ist. Ganz einfach: Twitter legt den Schwerpunkt nun auf neue und tatsächlich heisse Themen.

Nicht, dass Teenie-Idol Justin Bieber nicht ebenfalls heiss wäre. Allerdings wird für den jungen Musiker so intensiv und auf konstant hohem Level geschwärmt, dass dieser Dauergast in den Trending Topics war, obwohl es gar nichts zu berichten gab. Die Trending Topics waren aber eigentlich dazu gedacht, neu aufkommende Themen, die sich wie eine Welle durch die Twittersphäre verbreiten, nach oben zu spülen. Bei Großereignissen funktioniert Twitter so wie ein sozial gesteuerter Nachrichtenticker.

Gegenüber mashable.com hat Twitter nun bestätigt, den Algorithmus für die Trending Topics dementsprechend angepasst zu haben. In einer Stellungnahme heisst es: "Der neue Algorithmus identifiziert Themen, die plötzlich beliebt werden, im Gegensatz zu solchen, welche bereits seit längerer Zeit oder gar täglich diskutiert werden. Dies soll den Nutzern helfen, die tatsächlichen ‘most breaking news’ zu entdecken."

Twitter erklärt weiter, dass der Algorithmus noch work in progress sei, also weder alle Dauergäste rausfiltere noch die wirklich neuen Nachrichten automatisch integriere. Man wolle auch keineswegs bewusst Inhalte blockieren. Die Fans von Justin Bieber können also beruhigt sein: sollte sich wirklich etwas Wesentliches in seinem Leben ereignen, zum Beispiel ein neuer Haarschnitt, erfährt man es sicher ganz schnell.

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