U can search this: MC Hammer stellt seine Suchmaschine vor

Die Hip-Pop-Legende MC Hammer (“Pump it!”) versucht sich mal wieder als Unternehmer. Auf der Web 2.0 Summit stellte er die Suchmaschine WEIRDoo vor, die sich mit einigen interessanten Ansätzen von Google und Co. abheben möchte.

Die Domain zu WEIRDoo führt derzeit noch zu einer Anmeledeseite, auf der man sich für die geschlossene Beta anmelden kann. Mehr gibt es leider auch noch nicht zu sehen. Hält WEIRDoo, was es verspricht, könnte es vielleicht tatsächlich eine kleine Fangemeinde finden. Das Zauberwort “semantic web” nahm MC Hammer während seiner Präsentation zwar nicht in den Mund, aber mit der angepriesenen “relational search” oder “deep search” möchte man wohl in diese Richtung stoßen. Wer zum Beispiel nach “homes” sucht, soll statt Wohnungsanzeigen eher auf Informationen zur Nachbarschaft, zu Schulen in der Nähe und ähnliches stoßen. MC Hammer spricht explizit davon, keinen weiteren Google-Konkurrenten aufzubauen: “Brauchen wir eine weitere Suchmaschine? Ganz sicher nicht. Aber wenn man einen Mehrwert schaffen kann, wird es sicher seinen Nutzen finden.” Das ganze Video (via searchengineland):

So ganz klar ist nicht, ob MC Hammer wirklich als Gesellschafter oder gar Besitzer in WEIRDoo involviert ist, oder lediglich als Werbeträger auftritt. Gegen letzteres spricht, dass einem der Rapper nicht zwingend als erstes in den Sinn kommt, wenn man ein neuartiges oder innovatives Produkt vorstellen möchte. Abgesehen davon gilt MC Hammer ja durchaus als relativ web-savvy. 2008 startete seine eigene Videoplattform DanceJam, in der sich Tänzer gegenseitig messen können. Sein Blog existiert schon seit 2006, also seit einer Zeit, in der man den meisten anderen Stars noch erklären musste, was MySpace ist (was ja heute wieder der Fall ist – touché (get it?)). Und auch wenn sein Blog mittlerweile wieder etwas brach liegt, ist er doch äußerst aktiv auf Twitter.

Da ein Teil der Leserschaft vielleicht tatsächlich etwas zu jung für das Schaffenswerk des Zeremonienmeisters ist, hier noch einmal sein größter (da so ziemlich einziger) Hit: U can’t touch this:

Bild: Hammer don’t hurt ‘em von EMS Shane (cc)

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