Mit einer ganz eigenen Ausrichtung auf nichtkommerzielle Videos, HD-Auflösung und der Maßgabe, dass Videos nur von Personen hochgeladen werden dürfen, die auch daran beteiligt waren, hat sich die Videoplattform Vimeo vor allem bei Kreativen einen Ruf gemacht und ist eine wohltuend ruhige Alternative zum Spaßvideo-Lärm auf YouTube oder MyVideo. Ob die nun für das das Hochladen lieblos geschossener Kurzvideos begünstigen wird, muss sich zeigen. Sie hat jedenfalls Potential für mehr.

Die Vimeo-App kommt spät, macht dafür aber keine halben Sachen. Schon das Anschauen fremder Videos wird so komfortabel wie möglich gestaltet. Mit einer Browse-Funktion lässt sich herumstöbern, Videos lassen sich in die Watch Later-Liste übertragen, die jederzeit aufgerufen werden kann, man kann natürlich außerdem „liken“ und kommentieren.

Spannend wird es aber natürlich bei den eigenen Videos. Zunächst lassen sich alle bereits im Account befindlichen Videos mit der App syncen, so dass diese im Kameraspeicher zur weiteren Bearbeitung vorhanden sind. Auf dem iPhone befindliche Videos können übertragen und mit allen Informationen versehen werden, die auch auf der Website möglich sind, also Titel, Tags, Datenschutzeinstellungen etc. Das Ergebnis kann der der Welt via Twitter, Tumblr, WordPress, Email und sogar SMS mitgeteilt werden.

Wenn iPhone- und Vimeo-Nutzer aufeinandertreffen, sind die Ansprüche natürlich ungleich höher, und man möchte nicht einfach sein eben geschossenes Video (in SD oder HD) hochladen. Auch zur Videobearbeitung wird gleich ein Editor mitgeschickt. Dort kann man sein Video schneiden, anpassen, zusammenfügen, mit Musik unterlegen, Titel und Credits sowie zahlreiche Effekte einfügen.

Der Editor gestaltet sich übersichtlich.

Für die Vimeo-App wird ein iPhone 3GS oder höher benötigt. Als Betriebssystem wird außerdem iOS 4.0+ vorausgesetzt. Vimeo verspricht, die App immer mal wieder zu aktualisieren und zum Beispiel Effektwünsche der Nutzer zu integrieren.

Vimeo für iPhone

Gratis-App zum beliebten Video-Portal

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