Vom Telefon zum Alleskönner oder: aus dem Handy wird ein Smartphone

Franziska Huebscher

Die Funktionen des Handys haben sich seit der flächendeckenden Einführung der Mobiltelefone Mitte der 1990er Jahre stark erweitert. Längst kann man mit ihnen nicht mehr allein telefonieren oder Kurznachrichten (SMS) versenden, eine Vielzahl weiterer Anwendungsbereiche sind inzwischen hinzugekommen, wie das Versenden und Empfangen von Emails, generell das Surfen im Internet oder das Aufnehmen von Fotos und Filmen mittels eingebauter Kamera.

Aufgrund ihrer Verwendungsvielfalt hat sich für diese Alleskönner neben dem deutschen Wort “Handy” (im Amerikanischen heißt es “cell phone” und im Englischen auch “mobile phone”) das international gebräuchliche Wort “Smartphone” (“smart” bedeutet so viel wie “klug” oder “pfiffig”) durchgesetzt.

Die Entwicklung der Mobilfunknetze verläuft parallel zur Entwicklung der Handys

Mit einem Smartphone allein ist es jedoch noch nicht möglich, all seine Funktionen auszunutzen, der Benutzer braucht dafür einen Zugang ins Mobilfunknetz, wobei jedoch nicht alle der vier zur Zeit in Deutschland betriebenen Netze (E-Plus, O2, Vodafone, Telekom sind die Betreiber) gleichermaßen gut geeignet sind. Erst seit die Datenübertragung die Sprachtelefonie als häufigste Form ablöste, erfolgte ein Ausbau des bis dahin vorherrschenden GSM Standards. So wurde zunächst der GPRS-Standard eingeführt, gefolgt von dem 3G-Standard, dessen bekanntestes System das UMTS ist. Durch die Markteinführung von “Smartphones”, die verstärkt Datenanwendungen unterstützen, stiegen die Kapazitätsanforderungen der Netze weiter, weshalb inzwischen bereits mehrere Weiterentwicklungen des 3G-Standards eingeführt worden sind. Das High Speed Packet Access (HSPA) beispielsweise erlaubt höhere Datenübertragungsraten, und mit HSPA+ werden sogar noch größere Downstream-Geschwindigkeiten angestrebt. Die nächste, vierte, Generation (4G) wird dann einen mobilen Breitband Internetzugang anbieten, der schneller ist als jeder andere existierende Mobilfunkdienst und sich auch für Multimedia-Anwendungen wie beispielsweise das mobile TV, Videokonferenzen oder sogar 3D-Fernsehen eignet.

Neben der Geschwindigkeit kommt es auf die Verfügbarkeit an

Bevor man sich nun jedoch übereilt ein Smartphone samt einen Vertrag bei einem der vier Netzbetreiber anschafft, ist es wichtig, herauszufinden, welche Übertragungsgeschwindigkeit das entsprechende Netz an dem Ort, an dem man sich zumeist aufhält erreicht. Und noch wichtiger: ob es  überhaupt dort verfügbar ist! Daher bietet es sich an, sowohl die Geschwindigkeit als auch die Netzabdeckung bei 4G.de zu testen. Erst wenn man die Verfügbarkeit und Geschwindigkeit der Netzbetreiber verglichen hat, kann man sich für ein Netz entscheiden und die vielfältigen Möglichkeiten der Smartphones voll und ganz auskosten.

Bild: Rainer Sturm / Pixelio.de

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