Von Dandy Warhols bis Kate Mosh: Ein Sampler mit Bands, die nach Promis heißen

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Bandnamen zu finden ist ja meist schwierig – da hat es eine gute Tradition, Promis bei der Namenswahl Pate stehen zu lassen, und heraus kommen dann Acts wie Kate Mosh, Sir Simon Battle, Naomi Sample, Com Truise, Dandy Warhols, Transistors of Mercy… Wir haben einen Sampler mit Gratis-MP3s dieser Bands zusammengestellt und rufen zu weiteren Hinweisen und Verballhornungen auf!

Wer Hilfe braucht bei der Suche nach Bandnamen, kann natürlich auch einen der zahlreichen Zufalls-Namen-Generatoren ausprobieren, wie wir vor einiger Zeit beschrieben haben. Die Idee, Schauspieler-, Model-, Künstler- oder sogar andere Band-Namen als Vorlage für die eigene Bezeichnung zu nehmen, hat aber auch schon fast ein eigenes Subgenre der Musik geschaffen. Hier unser Download-Sampler mit 6 Tracks:

1. Com Truise: “Slow Peels” – Elektro-Instrumental-Gefrickel von Seth Haley mit einigen Reminiszenzen an 80er-Science-Fiction-Soundtracks, was uns dem Namensgeber vielleicht ein bisschen näher bringt. Dieses Jahr gibt’s das erste Album beim Underground-Label Ghostly International.

2. Kate Mosh:”Two”, “Do You Like Me”, “Kick Nave And The Sad Beats” – leider aufgelöst haben sich die Indie-Rocker Kate Mosh aus Berlin, die nicht nur mit Anfangsbuchstaben jonglierten, sondern auch musikalisch supergut waren – und noch sind, wenn ihr euch die Gratis-Downloads anhört.

3. Dandy Warhols: “The World The People Together (Come On)” – die hatten ja mit “Bohemian Like You” 2002 einen Mega-Hit (auch dank Vodafone-Werbung), machen immer noch Rock, auch wenn es etwas stiller um sie geworden ist.

4. Naomi Sample: diverse – aus Lüneburg kommen die Electro-Frickler Naomi Sample, die oft mit den Go Go Ghosts zusammen auftreten und arbeiten. Ihr Name verweist nicht nur auf das Topmodel, sondern auch auf ihre Vorliebe zu Samples aus C64-Spielen, Anspieltipp: “Hey DJ” (ganz unten).

5. Sir Simon Battle: “Goodnight, dear Mind” – heißt eigentlich nur noch “Sir Simon”, weil der Chef der Berliner Philharmoniker das Wortspiel wohl nicht so lustig fand. Nicht schlimm, denn die Musik ist schön und Sir Simon gerade mit neuer Platte “Goodnight, dear Mind” auf Tour.

6. Transistors of Mercy: “Octopus” – in dieser Reihe vielleicht das beste Wortspiel – die Transistors of Mercy machen Experimental-Electro (sie selbst nennen es “Shark Wave”) und sind aus Berlin – noch ein recht junges Projekt, aber allein aufgrund des Namens sollten sie groß rauskommen!

Wen wir noch gerne dabeigehabt hätten, von denen wir aber keine Gratis-Tracks finden konnten: Sharon Stoned, Dolby Buster. Jetzt seid ihr dran: Wen haben wir noch vergessen? Hinweise gerne in den Kommentaren.

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