Von Jung bis Alt: das Online-Shopping findet immer mehr Anhänger

Franziska Huebscher

Erst vor wenigen Jahren haben Computer und Internet vor allem die jüngere Generation in den Bann gezogen, während deren Eltern und Großeltern diesen technischen Neuerungen zunächst sehr skeptisch gegenüber standen. Und auch in dem Bereich des Online-Shoppings ist es noch heute zum größten Teil so, wie aktuelle Studien herausgefunden haben, dass in erster Linie weibliche Kundinnen zwischen 20 und 35 Jahren im Internet einkaufen.

Doch zeichnet sich bereits ab, dass auch diejenigen, die zunächst den neuen Kommunikationsmedien gegenüber zögerlich waren, die Vorteile des Online-Shoppings vermehrt nutzen wollen. Denn dies ist für alle diese Online-Händler nicht nur 24 Stunden am Tag möglich ohne dass man den Ort wechseln muss, sondern bietet darüber hinaus auch die einfache und bequeme Möglichkeit, die Preise unterschiedlicher Anbieter in Sekundenschnelle zu vergleichen. Bei dem Kauf von etwas heikleren Produkten wird zudem die Anonymität des Internets von vielen als ein Vorteil angesehen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass erst kürzlich an dem traditionell großen Einkaufstag der Amerikaner, dem sogenannten Black Friday (der Tag nach Thanksgiving), der von Experten als Konjunkturbarometer angesehen wird, mehr Käufe als je zuvor über das Internet abgewickelt wurden. In den USA gab es hier einen gewaltigen Zuwachs, wobei insbesondere Tablet-Computer und Smartphones von den Kunden gefragt waren.

Auch beim Einkaufen im Internet sollte man achtsam sein

Besonders beliebt sind bei den Online-Schnäppchenjägern die Einlösung von Gutscheinen, die zumeist auf speziellen Webseiten angeboten werden. Von “Ab in den Urlaub” (ein Reiseanbieter) bis “Zalando” (das Online-Schuhportal) finden sich hier Preisnachlässe und Rabatte in Form von Gutscheinen für mehrere Tausend Shops. Der Branchenverband Bitkom hat in einer Umfrage unter mehr als 1.000 Internetnutzern herausgefunden, dass die Gutscheinportale besonders bei den 14- bis 29-Jährigen Einkäufern beliebt sind. Verbraucher sollten beim Online-Shopping jedoch immer im Hinterkopf behalten, dass es im Internet wie in der “normalen” Welt auch schwarze Schafe unter den Händlern und Anbietern gibt. Daher ist es ratsam, sich zunächst einmal den “Laden” genauer anzusehen, also im Impressum der Webseite nachzugucken, welcher Name und welche Adresse hier angegeben sind. Gerade im Ausland angesiedelte Shops unterliegen nämlich anderen Bestimmungen als es das Verbraucherrecht für die Läden hierzulande vorschreibt. Aber auch Gütesiegel helfen dabei, die Seriosität des Anbieters zu bewerten, ebenso wie spezielle Bewertungsportale. Viele Verbraucherschützer empfehlen den Kunden darüber hinaus, sich eine eigene Prepaid-Kreditkarte für die Online-Einkäufe zuzulegen. Sie sind prinzipiell sicherer und nicht selten auch günstiger als klassische Kreditkarten.

Bild: (c) Gerd Altmann / pixelio.de

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