Weisses iPhone 4: Ist die Kamera schuld an der Verzögerung?

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Offiziell hat sich Apple bislang kaum zu den Gründen für die Verzögerung des weissen iPhone 4 geäußert. Es heisst lediglich, dass es “schwieriger als gedacht” sei, das weisse iPhone 4 herzustellen. Dieses sollte zunächst diesen Juli erscheinen, später hieß es, es käme Ende des Jahres, und seit Dienstag wird das nächste Frühjahr angepeilt.

Vermutet wurde bislang, dass das Glascase des iPhone zu lichtdurchlässig sei und deswegen Licht von innen aus dem Gerät herausscheine, was vermieden werden soll. Nun, offenbar ist tatsächlich die Lichtdurchlässigkeit des Gehäuses schuld – jedoch aus einer anderen Perspektive. Eine Apple-interne Quelle gibt gegenüber cultofmac.com an, dass Licht von aussen in das Gerät gelange. Dies hätte zur Folge, dass Bilder, die mit der internen Kamera aufgenommen würden, qualitätiv schlecht seien. Insbesondere, wenn das Blitzlicht verwendet werde.

Demnach habe Apple Probleme, den Kamerasensor zu isolieren. Es werde sogar über ein komplettes Redesign des Innenlebens des iPhone 4 nachgedacht, heisst es auf cultofmac.com. Die Probleme seien erst bei einem späten Test aufgefallen, bei dem Zulieferer Hüllen für das iPhone durchgetestet haben, um von Apple als Hersteller anerkannt zu werden.

So reissenden Absatz das iPhone 4 in der schwarzen Version auch findet – es wurden bereist mehr als 14 Millionen verkauft – nach dem Debakel namens Antennagate scheint sich die Pechsträhne bei der Fertigung der Geräte fortzuziehen.

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