Whatsapp demnächst nicht mehr kostenlos

Jonas Wekenborg
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Android-Nutzer sparten in der Vergangenheit eine ganze Menge durch die Nutzung der kostenlosen Messenger-App Whatsapp. Diese könnte nun allerdings doch bald kostenpflichtig werden. So berichten einige Nutzer, dass Zahlungsaufforderungen von 0,99 US-Dollar pro Jahr bei ihnen eingegangen wären. Verwunderlich ist dies, da sich bislang der kostenlose Testzeitraum stets automatisch verlängert hatte.

Die kostenlose SMS-Alternative Whatsapp ist in den letzten Jahren bei Android-Nutzern zur eleganten Ausweichlösung herangewachsen. Mit der App war es möglich, wie mit einem Messenger auf einem festinstallierten Computer, Nachrichten zu verschicken. Bei entsprechendem Mobilfunktarif mit Flatrate entstanden so keine zusätzlichen Kosten für den Versand von Nachrichten.

Wie der Blog Mobiflip nun allerdings berichtet, könnte dies in Bälde für alle Nutzer der Vergangenheit angehören. Hatte sich in den vergangenen Jahren das kostenlose Abo stets automatisch verlängert und war weiterhin kostenfrei geblieben, melden nun die ersten Stimmen, dass sie seit Anfang November die Aufforderung zum kostenpflichtigen Verlängern ihres Abos erhalten hätten. Der Preis dafür betrage 0,99 US-Dollar im Jahr, was rund 0,80 Euro entspricht.

Bereits Anfang des Jahres hatte es erste Gerüchte gegeben, nach denen monatliche Kosten bald eingeführt werden sollten, diese wurden allerdings vom Hersteller als Falschmeldung negiert.

Allzu verwunderlich ist die Erhebung von Abo-Gebühren nicht. Auf der offiziellen Homepage schreiben die Hersteller nicht erst seit diesem Monat im FAQ, dass Abo-Gebühren nach Ablauf der Testphase erhoben werden. Während iPhone-Nutzer lediglich eine einmalige Zahlung leisten müssten, werden Besitzer eines Android, BlackBerry, Windows Phone oder Nokia künftig einmal im Jahr zur Kasse gebeten.

Es stellt sich an dieser Stelle natürlich die Frage, inwiefern diese Einmalzahlung ungerechtfertigt ist, da die Software immerhin ein Jahr lang uneingeschränkt und kostenlos genutzt werden konnte. Zudem unterschreitet die Abo-Gebühr in den meisten Fällen zusätzlich die Kosten für ein Jahr lang SMS-Schreiben.

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