WikiLeaks: Assange kommt gegen Kaution frei

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WikiLeaks-Mastermind Julian Assange wird den weiteren Verlauf seines juristischen Konflikts voerst wohl auf freien Füßen verfolgen können. Für die geforderte Kaution wollen einige Prominente aufkommen.

Wie Spiegel Online berichtet, hat das Gericht von Westminster entschieden, Julian Assange auf Kaution freizulassen. Bis zur nächsten Verhandlung am 11. Januar kann sich Assange demnach in der Öffentlichkeit bewegen – mit Einschränkungen.

Demnach ist er verpflichtet, eine Fußfessel zu tragen. Außerdem besteht für ihn Ausgehverbot zwischen 10 und 14 Uhr sowie zwischen 22 und 2 Uhr. Desweiteren muss er seinen Pass abgeben, um eine Ausreise zu verhindern sowie sich täglich um 18 Uhr auf einer Polizeiwache melden.

Als Kaution wurde eine Summe von 200.000 Pfund festgesetzt. Außerdem müssen zwei Personen mit jeweils 40.000 Pfund für ihn bürgen. Um die Summe muss sich Julian Assange jedoch wohl keine Sorgen machen. Mehrere Prominente wie der britische Milieu-Regisseur Ken Loach oder Dokufilmer Michael Moore haben angekündigt, diese Summe für ihn bezahlen zu wollen. Moore möchte darüber hinaus auch Serverkapazitäten für WikiLeaks zur Verfügung stellen.

Die schwedische Staatsanwältin Gemma Lindfield hat angekündigt, diese Entscheidung anzufechten. Zeit dazu hat sie bis 18.30 Uhr MEZ. Sollte bis dahin Widerspruch eingegangen sein, wird dieser innerhalb von 48 Stunden überprüft.

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