WikiLeaks veröffentlicht zehntausende Militärakten

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Das Whisteblowerportal WikiLeaks hat knapp 92.000 Militärakten veröffentlicht, die zum überwiegenden Teil als Geheimsache eingestuft waren. Der Spiegel, Guardian und die New York Times konnten die Daten bereits zuvor analysieren.

Bereits am Wochenende rumorte es in der Netzgemeinde. Der Spiegel kündigte eine Verzögerung bei der Auslieferung der neuen Ausgabe an, in der Druckerei sollen sogar Sicherheitsleute postiert worden sein. Jetzt ist klar: Der Spiegel, die New York Times sowie der britische Guardian hatten exklusiven Zugriff auf Dokumente, die WikiLeaks nun auch der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt hat.

Es handelt sich hierbei um run 92.000 Dokumente des US-Militärs, in denen die Situation in Afghanistan beschrieben wird. Während sich die New York Times vornehmlich mit den Beziehungen der Terrorisiten mit dem pakistanischen Geheimdienst ISI beschäftigt, haben Spiegel und Guardian hauptsächlich die Probleme der Gebiete analysiert, in denen sich eigene Soldaten aufhalten, sowie Einsätze geheim operierender Einsatzkräfte beschrieben. Der Spiegel nutzt seine Onlineplattform hauptsächlich, um auf die tiefergehenden Artikel in der Printausgabe hinzuweisen, im Guardian sind alle Dokumente aufbereitet verfügbar.

In diesem Augenblick hält WikiLeaks-Gründer Julian Assange eine Pressekonferenz ab, die auch ins Netz gestreamt wird.

Sämtliche Dokumente sind auch als Rohdaten direkt auf WikiLeaks verfügbar, die Server scheinen jedoch derzeit unter dem massiven Ansturm zusammenzubrechen.

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