Xbox 360: Kinect nicht 'rassistisch'

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Im Netz tauchten Gerüchte auf, dass der Xbox 360-Bewegungssensor Kinect Probleme habe, dunkelhäutige Menschen zu erkennen. Versuche zeigen, dass dem nicht so ist. Entscheidend sind allerdings Lichtverhältnisse – egal, welche Hautfarbe man hat.

Wie genau arbeiten die Bewegungssensoren in Microsofts Kincet? Und sind dunkelhäutige Spieler von einigen Features des Xbox 360-Upgrades ausgeschlossen, weil die Kamera ihre Gesichter nicht erkennt? Diese Frage beschäftigt derzeit die Spielercommunity, nachdem das Portal gamespot.com berichtet hat, dass einige seiner dunkelhäutigen Mitarbeiter Probleme hatten, sich dort mit ihrem Gesicht zu verifizieren. Bei einem tragen gelegentliche Probleme auf, ein anderer schaffte es gar nicht, ein Dritter hatte wiederum keine Probleme.

Microsoft dementiert: “Kinect funktioniert mit Menschen aller Hautfarben. Und wie bei jeder Kamera bringen optimale Lichtverhältnisse das beste Ergebnis. Jeder, der Probleme mit der Gesichtserkennung hat, sollte das Licht anpassen, so wie es im Kinect Tuner vorgegeben wird.”

Das Verbraucherportal Consumer Reports hat daraufhin ebenfalls einige Tests durchgeführt. Ergebnis: Unabhängig von der Hautfarbe der Testperson traten keine Probleme auf. Es kam zu Schwierigkeiten, wenn das Licht zu dunkel war. Dies ist so, weil die Kamera auf den Kontrast zwischen Mensch und Umgebung angewiesen ist. Dies ist aber bei Menschen jeder Hautfarbe der Fall, weswegen der Raum grundsätzlich beleuchtet sein sollte.

In einem Video führt Consumer Reports die Tests vor:

Ähnliches wurde bereits im letzten Jahr über Webcams berichtet, die in Laptops von HP verbaut waren. Auch dort lag es letztendlich an den Lichtverhältnissen.

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