Xmarks wird eingestellt.

Peter Drimal
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Ursprünglich mit Namen Foxmark als Add-On für Firefox gedacht, hat sich das kleine Tool Xmarks schnell zu einem der beliebtesten Browser-Erweiterungen entwickelt. Nach 4 Jahren heißt es nun Abschied nehmen für die rund 2 Millionen User: im Firmenblog des Unternehmens kündigt Mitbegründer Todd Agulnick das Aus des Dienstes bis zum Jahresende 2010 an. In den kommenden Tagen sollen die User per Mail informiert werden.

Die Idee hinter Xmarks war ebenso einfach wie genial. Wer mehrere Rechner benutzt, verschiedene Browser installiert hat oder unterwegs am fremden PC surft, kennt das Problem: Lesezeichen sind nie verfügbar und gespeicherte Login-Daten nicht zur Hand. Xmarks hat die verschiedenen Browser synchronisiert, Zugriff auf die Daten von unterwegs ermöglicht und selbst geöffnete Tabs gespeichert, um sie am nächsten Rechner wieder herzustellen. Die Idee der Synchronisierung haben aber auch die Browser-Entwickler von Firefox und Co. aufgegriffen und in ihre Software integriert. Chrome zum Beispiel genügt ein Login auf das Google-Konto um die Lesezeichen abzugleichen. Ein dringend benötigter Käufer von Xmarks konnte aus diesem Grund nicht gefunden werden und eine Weiterfinanzierung des Projektes schien zu unsicher.

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