Ein Antivirenprogramm richtig einrichten - so wird der PC sicher

Martin Maciej

Ohne Antivirenprogramm kann man sich in der heutigen Zeit nicht mehr sicher im Internet bewegen. Die Software muss allerdings richtig eingerichtet werden, wenn Sie wirklich alle gängigen Bedrohungen abwehren wollen. Wenn Sie ein Antivirenprogramm installieren möchten, müssen Sie deshalb darauf achten, dass dieses frei tätig werden kann, Sie jedoch nicht bei der Arbeit behindert.

Wenn Sie zum ersten Mal ein Antivirenprogramm installieren, werden Sie von Ihrem System öfter gefragt werden, ob die Software auf bestimmte Bereiche des Betriebssystems zugreifen darf. Es ist nur natürlich, dass man bei einem funktionierenden System eigentlich nichts erlauben möchte, dass dies ändert. Damit das Programm jedoch seine Arbeit vollständig aufnehmen kann, müssen Sie diese Aktionen allesamt gestatten.

Vor der Installation eines Antivirenprogramms Altlasten entfernen

Zugleich ist es absolut wichtig, dass Sie bereits vor der Installation der neuen Antivirensoftware ein etwaiges altes Programm komplett deinstalliert haben. Häufig nutzen Personen eine bestimmte Gratisphase eines kostenpflichtigen Programms aus, um anschließend zu wechseln. Das ältere Programm muss vollständig gelöscht werden, denn ansonsten halten sich die beiden Software-Lösungen gegenseitig für eine Bedrohung. Entfernen können Sie Programme bei Windows mit der „Deinstallieren“-Option unter „Systemsteuerung“ und dann „Programme“.

Antivirenprogramm installieren Screenshot

Vor der Installation eines Antivirenprogramms sollten andere Virenscanner deinstalliert werden

Zudem sollte sichergestellt werden, dass auch alle Einträge des alten Virenscanners in der Registry gelöscht werden. Mit dem Avira RegistryCleaner kann man z. B. Einträge diverser Antivirenprogramme auslesen und entfernen.

Gestatten Sie bei der Installation von Antivirenprogrammen automatische Updates

Jeden Tag werden buchstäblich Millionen neuer Schädlinge entdeckt. Regelmäßige Updates sind deshalb unverzichtbar. Damit Sie nicht selbst an diese denken müssen, sollten Sie regelmäßige Updates gestatten. Oft können Sie die Häufigkeit wählen: Wenn Sie öfter auf sensiblen Seiten unterwegs sind, sollten Sie alle 24 Stunden ein Update beziehen. Wer nur wenig surft und dies auch nur auf bestimmten Seiten, von denen er weiß, dass diese vertrauenswürdig sind, kann den entsprechenden Rhythmus auch auf einmal pro Woche einstellen. Wer öfter Updates bezieht, macht allerdings keinen Fehler.

Antivirenprogramm richtig installieren

Regelmäßig sollte das Programm zudem eine vollständige Systemprüfung durchführen, damit bereits vorhandene Schädlinge gefunden und entfernt werden können. Hierfür empfiehlt es sich ebenfalls, eine automatische Einstellung vorzunehmen, damit man nicht selbst daran denken muss. Im Idealfall werden Sie die Prüfung immer dann vornehmen lassen, wenn Sie den Computer nicht selbst brauchen.

Antivirenprogramm installieren Screenshot

Nach der Installation eines Antivirenprogramms sollten regelmäßig Updates und Systemprüfungen durchgeführt werden

Dann stört Sie der Ablauf auch nicht. Doch der Idealfall ist meist die Ausnahme und nicht die Regel. Da eine solche Systemprüfung unter voller Kraft jedoch viele Ressourcen benötigt, sollten Sie diesbezüglich Abstriche machen. Stellen Sie unter „Einstellungen“ oder „Optionen“ einen „niedrigen“ oder „tiefen Suchvorgang“ an. Dieser dauert dann zwar länger, aber er stört Sie nicht beim Arbeiten. Wenn Sie ihn später einmal durchführen lassen möchten, wenn Sie nicht am PC sind, können Sie ihn auf „hoch“ verändern.

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