Keine Sauffotos für Mutti: Auf Facebook einstellen, WAS sichtbar ist für WEN

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Auf Facebook treffen Welten aufeinander. In meiner Kontaktliste befinden sich neben den besten Freunden auch Arbeitskollegen, Familienmitglieder, alte Schulkameraden und andere Kontakte. Problem dabei: Nicht alles, was man bei Facebook einstellt, möchte man mit jedem dieser Personenkreise teilen. Es kann durchaus peinlich sein im Büro gefragt zu werden, warum der eigene Beziehungsstatus wieder “Single” sei oder der werten Schwiegermutter die feucht-fröhlichen Partyfotos vom letzten Wochenende zu präsentieren. Um einzustellen, wer genau was sehen darf, besitzt Facebook ein paar gut versteckte Mittel und Wege. In aller Kürze: Zuerst sollte man Facebook mitteilen, welche Freunde in welche Kategorie fallen und dann die eigenen Privatsphäre-Einstellung entsprechend anpassen.

Schritt 1: Freundeslisten anlegen

Facebook: Freundesliste erstellen

Als erstes ordnen wir unsere Facebook-Freunde in Kategorien ein. Dazu klicken wir oben in der blauen Facebook-Leiste auf “Freunde” (1), nun in der Leiste links noch einmal auf “Freunde” (2), dann auf “Neue Liste erstellen” (3).

Die Listenverwaltung ist selbsterklärend. Einfach die gewünschten Freunde anklicken und in die Liste übernehmen. Tipp zur Übersicht: Sinnvoller als Freunde in Lebensbereiche einzuteilen – etwa Uni, Sportverein, Familie, Arbeit usw. – ist es, gleich schon einzuteilen, wie “nah” einem jemand ist, also beispielsweise “Kumpels”, “Freunde von Freunden”, “nur beruflich” und so weiter. Das vereinfacht später die Einteilung, wer welche Infos sehen darf, spürbar. Natürlich kann man beide “Systeme” auch mischen. Das macht es meiner Meinung nach aber nur wieder kompliziert, denn wenn ein Facebook-Kontakt in mehreren Listen vorhanden ist, verliert man licht den Überblick.

Schritt 2: Privatsphäre-Einstellungen anpassen

Facebook: Sichtbarkeit von Informationen einstellen
Nun bewegen wir uns in die Einstellungen zur Privatsphäre über das Menü Einstellungen -> Privatsphäre-Einstellungen -> Profil. Dort kann für man verschiedene Arten von Informationen einstellen, wer diese sehen kann — und hier verwenden wir unsere zuvor erstellten Nutzerlisten. Über “Benutzerdefinierte Einstellungen bearbeiten” kann man fein granuliert einstellen, wer die entsprechende Information zu Gesicht bekommen darf und wer nicht. Für unseren Zweck relevant: Mit “Einige Freunde” kann man einstellen, dass nur bestimmte Facebook-Freunde (oder Freundeslisten) eine Information sehen können, mit “außer diesen Personen” auch bestimmte Freunde/Listen ausschließen.

Im links abgebildeten Beispiel stelle ich ein, dass nur Freunde meine beruflichen Angaben einsehen können, außer Sie gehören meiner selbst erstellten Liste “Low Profile” an.

Wenn man die Einstellungen vorgenommen hat, kann man sich vergewissern, dass alles richtig ist mithilfe der praktischen “So sehen Freunde dein Profil”-Funktion oben auf der Seite für die Privatsphäre-Einstellungen. Mit dieser kann man sich quasi in einen bestimmten Facebook-Freund “verwandeln” und die eigene Profilseite so betrachten, wie dieser sie sieht.

Facebook: So sehen Freunde dein Profil

Fazit: Auch wenn es ein paar Minuten dauert, sich in die Privatsphäre-Einstellungen einzufuchsen, lohnt es sich doch, diese vorzunehmen. Warum? Die einen nennen es “Online Reputation Management”, die anderen “Ungezwungen mit den Kumpels rumblödeln, ohne Angst, dass Schwiegermama mich für einen Vollhorst hält”.

Haltet Ihr es für nötig, Privatsphäre-Einstellungen auf Facebook vorzunehmen oder ist euch egal, wer was liest? Findet Ihr gar, dass sich soziale Netzwerke und Privatsphäre grundsätzlich ausschließen? Lasst es uns wissen – in den Kommentaren.

In unserem kleinen Facebook-Special haben wir übrigens weitere FB-Tipps und -Tricks zusammengestellt.


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