Microsoft verlängert Downgrade-Option auf XP um 10 Jahre

Wer sein Windows 7-System im Jahr 2019 auf XP downgraden möchte, kann dies tun. Vielen Nutzern war die eigentlich angedachte Spanne von 6 Monaten zu kurz, deswegen hat Microsoft sie auf 10 Jahre verlängert.

Computerworld.com berichtet, dass in 74 % aller Unternehmen nach wie vor Windows XP läuft. Da viele Unternehmen auf einheitliche Systeme angewiesen sind, kann es durchaus sinnvoll sein, vorinstallierte Windows 7-Versionen auf eben Windows XP downzugraden. Eigentlich sollte dies nur in den ersten 6 Monaten nach Veröffentlichung von Windows 7 möglich sein. Nach zahlreicher Kritik hat man diese Spanne auf 18 Monate verlängert. Dies wäre wohl im April 2011 soweit. Nun hat man also den ganz großen Schritt gewagt und erlaubt es Nutzern auch nach 10 Jahren noch, ihr System umzuwandeln. Damit dürfte die Zahl der Kritiker auf ein überschaubares Maß schrumpfen.

Kurioserweise ist damit das Downgrade sogar länger möglich als die Lebensspanne, die Microsoft Windows 7 einräumt. Zumindest die Ultimate Edition soll nur bis 2015 Bestand haben. Danach dürften äußerst wenig neue Windows 7-Systeme verkauft, geschweige denn auf XP umgewandelt werden.

Nach wie vor bleibt es allerdings dabei, dass dieser Tage der letzte Supportpatch für XP Service Pack 2 erscheint. Wer danach noch XP-Support genießen möchte, sollte auf das SP 3 updaten.

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