Viele Nutzer haben die Software Skype lieben gelernt, ist es mit ihr doch möglich, kostenfrei über eine bestehende Internetverbindung mit Verwandten, Kollegen und Bekannten auf der ganzen Welt per Video-Chat in Kontakt zu treten. In Frankreich steht dem Anbieter für Internet-Telefonie nun Ärger ins Haus. Die französische Aufsichtsbehörde für Telekommunikation (ARCEP) droht mit juristischen Schritten.

In Frankreich ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen Skype. Grund hierfür ist, dass es sich nach der Autorité de régulation des communications électroniques et des postes (ARCEP) bei Skype um einen Telekommunikations-Dienstleister handelt. Diese sind nach französischem Recht dazu verpflichtet, sich als eben solche zu registrieren. Laut Meldung der New York Times haben sich die Anbieter von Skype trotz mehrerer Aufforderungen konsequent einer Registrierung als Telekommunikationsunternehmen verweigert. In einer Pressemitteilung teilt die ARCEP mit, dass die Anbieter von Skype mehrfach dazu aufgefordert wurden, sich als Telekommunikationsdienst in Frankreich anzumelden, jedoch ohne Erfolg. Nach der Auffassung der Aufsichtsbehörde stellt Skype einen öffentlich nutzbaren Telefondienst dar. Insbesondere die Funktion „SkypeOut“, die es ermöglicht, mit Skype einen telefonischen, gebührenpflichtigen Kontakt mit Mobil- und Festnetztelefonen herzustellen, soll dabei im Fokus der Ermittlungen stehen.

Als Folge einer Registrierung als Telefondienstleister hat die französische Polizei die Möglichkeit, zu Ermittlungszwecken Gespräche abzuhören. Zudem ist Skype dazu verpflichtet, Notrufe weiterzuleiten.

Die Staatsanwaltschaft überprüft nun, ob es sich bei Skype tatsächlich um einen Telekommunikations-Dienstleister nach französischem Recht handelt und ob die Pflicht zur Registrierung somit auch für Skype gilt. Ob und inwiefern Skype auf die drohenden juristischen Probleme reagiert und sich zu einer Registrierung als Telekommunikations-Dienstleister entschließt, ist noch nicht bekannt.

Die Anwendung Skype ermöglicht eine kostenfreie Telefonie über das Internet. Vor kurzem wurde Skype von Microsoft übernommen und ersetzt nun das in die Jahre gekommene Hausprodukt Windows Live Messenger. Noch Mitte März wird das Angebot vom Windows Live Messenger eingestampft und durch Skype ersetzt. Das Programm ist mittlerweile auf vielen Rechnern gleichermaßen unverzichtbar und beliebt. Aktuell ist die neueste Version 6.3 der beliebten Kommunikationsanwendung veröffentlicht worden.

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