Programme, die lediglich zur Ausführung unerwünschter und oftmals sogar schädlicher Aktionen ins Leben gerufen wurden, werden als Malware bezeichnet. Sie laufen in der Regel im Hintergrund und bleiben vom Nutzer daher zumeist unbemerkt. Mithilfe einer speziellen Software lässt sich die Malware entfernen.

Unter den Sammelbegriff Malware fällt jede Software, die in unerwünschter und oftmals auch unbemerkter Weise agiert. Mit ihrem Handeln beeinträchtigt sie nicht nur die Sicherheit des Systems, sondern auch die grundsätzliche Funktionsfähigkeit des Rechners. Dieses schädigende Verhalten drückt sich in der Namensgebung aus: Die Bezeichnung leitet sich ab aus den englischen Vokabeln „malicious“ und „ware“ – was so viel wie „bösartiges Programm“ bedeutet.

Malware lässt sich in unterschiedliche Kategorien auftauen: Würmer, Trojaner und Viren, Spyware, Spam und Rootkits. Auch Scareware ist sehr verbreitet. Sie soll den Nutzer verunsichern und vor diesem Hintergrund entweder zur Installation eines schädlichen Programms oder aber zu einer Zahlung bewegen.

Schutz vor Malware durch Antivirenprogramme

Avira AntiVir Free Antivirus Programmoberfläche

Das kostenlose Programm Avira Free AntiVirus kann vor vielen Schädlingen bewahren.

Einen vergleichsweise guten Schutz gegen jedwede Malware bieten Antivirenprogramme. Dabei ist es grundsätzlich egal, ob es sich um eine kostenlose oder aber eine kostenpflichtige Variante handelt – entscheidend ist vielmehr die individuelle Erkennungsrate. Auch die Regelmäßigkeit, mit der ein Update der Datenbanken vorgenommen wird, ist von Bedeutung. Denn nur so kann zeitnah auf aktuelle Bedrohungen reagiert werden.

Antivirenprogramme arbeiten zumeist auf der Basis eines Echtzeit-Scanners, welcher im Hintergrund läuft und sämtliche Dateien und Aktivitäten des Computers überwacht. Dazu zählen nicht nur Ordner und Programme, sondern auch der Arbeitsspeicher und der HTTP-Verkehr. Eine Garantie dafür, dass etwaige Schädlinge am Eindringen gehindert werden, gibt es nicht. Sogenannte Firewall-Software kann zwar den Netzwerk-Verkehr überwachen und gefährliche Verbindungen trennen, dennoch können diese keinen 100%igen Schutz bieten. Sollte sich doch ein Schädling festgesetzt haben, kann dieser in den meisten Fällen mithilfe spezieller Software entfernt werden.

Malware entfernen – so geht’s!

Firewall Software Comodo

Firewall-Programme wie zum Beispiel die kostenlose Comodo-Firewall überwachen den Netzwerk-Verkehr

Auch dann, wenn die Malware den Sprung auf Ihren Rechner bereits geschafft hat, erweisen sich viele Antivirenprogramme als zuverlässige Helfer. Führen Sie einen manuellen Scan durch und entscheiden Sie selbst, ob Sie die gefundenen Programme in Quarantäne verschieben oder gleich löschen möchten. Einzelne Dateien und Ordner können Sie ganz leicht von Online-Virenscannern untersuchen lassen. Das Ergebnis erhalten Sie in Sekundenschnelle.

Auch mit Microsoft können Sie Malware entfernen: Das Tool zum Entfernen bösartiger Software erkennt und beseitigt eine Infizierung schnell und einfach. Eine Alternative dazu sind Programme, die sich auf die Entfernung von schadhafter Software spezialisiert haben. Diese können Sie ganz gezielt auf Ihre persönlichen Bedürfnisse hin konfigurieren. In hartnäckigen Fällen kann es jedoch notwendig werden, einen Fachmann mit der Entfernung der Malware zu beauftragen. Dies mag zwar teuer werden, ist allerdings noch die zuverlässigste Variante.

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