Gamer - Ist man irgendwann zu alt zum zocken?

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Das Zocken ist schon lange nicht mehr nur etwas für eingefleischte Core-Gamer. Spätestens seit Nintendos Wii verwischen die Grenzen zunehmend.
So auch beim Alter.

Gamer - Ist man irgendwann zu alt zum zocken?

(Sven)Waren in den 80er Jahren Videospiel-Hallen nur etwas für lichtscheues Gesindel und Konsolen nur etwas für Kinder, spiegelt die Gegenwart anderes wieder.

Der durchschnittliche Gamer sitzt seit längerem schon nicht mehr im Kinderzimmer herum. Die unterschiedlichsten Gameplays und Genres faszinieren zunehmend Menschen, die aus dem typischen Gamer-Alter heraus sind.
Laut einer Studie der Entertainment Software Association (ESA) ist der Durchschnittsgamer in den USA männlich, 35 Jahre alt, und zockt bereits seit mehr als 13 Jahren an Konsole und PC.

Der Anteil der zockenden Frauen steigt neben dem Alter ebenfalls stetig. Er ist sogar der am schnellsten wachsende Teil der Gamer-Gemeinde. Momentan sind 40 Prozent aller Gamer weiblich und über 18 Jahre alt. Damit ist die Gruppe der Zockerinnen doppelt so groß wie die Gruppe der Jungs, die bis 17 Jahre alt sind, und laut Klischee den typischen Gamer darstellen.

Auch die älteste Spitze der Zockergemeinde wird immer größer. Bereits jetzt geben 26 Prozent aller über 50-jährigen an, öfter mal zum Pad oder zur Maus zu greifen.

Mag man der amerikanischen Umfrage glauben schenken, ist man keineswegs zu alt für das Spielen von Videogames!

Womit sich mir persönlich die Frage stellt, warum man überhaupt zu alt für das Zocken sein sollte? Sollten die Kritiker nicht lieber positiv hervorheben, das sich gerade die älteren Menschen nicht mehr gegen neuen Technik sträuben?

Videospiele sind schließlich ihren Kinderschuhen entwachsen, genau wie ihre Konsumenten.

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