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Ein Ende wider Willen: Das letzte Kapitel von Shake

Thomas J. Weiss
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Im Juni 2006 hat Apple die Entwicklung der Compositing-Software Shake eingestellt – nun erklärt MacBidouille, wie es damals dazu kam. Apple habe sich kurz vor dem Ende mit einem der Shake-Entwickler in die Haare gekriegt, der daraufhin das Unternehmen verlassen und eine Vielzahl von auf ihn angemeldeten Patenten mitgenommen habe.

Aufgekauft hatte Apple die Software Shake bereits im Jahr 2002 von einem Unternehmen namens “Nothing Real”. Einer der federführenden Entwickler, Ron Brinkman, folgte zu Apple und führte dort die Entwicklung des Programms fort. Er sollte eine Schlüsselfigur bleiben: Eine Reihe von Patenten, die wichtige Funktionen in Shake beschreiben, waren ihm unter seinem Namen zugesprochen worden.
Als sich Brinkman im April 2006 mit Apple überwarf, sei es um die Richtung gegangen, die die Entwicklung des Werkzeugs für Filmemacher einschlagen sollte, schreibt MacBidouille. Brinkmann habe die Türe hinter sich zugeschlagen, die Patente mitgenommen und der Zukunft von Shake die Grundlage entzogen.
Heute arbeitet Brinkman als Berater für das Unternehmen The Foundry und kümmert sich dort um die Entwicklung von Nuke, eines direkten Konkurrenten von Shake. Nuke 6.0 ist vor wenigen Wochen erschienen, auch für Mac OS X.


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