Studien: Tablets und eReader nicht zu stoppen

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Auch wenn technisch affine Mitmenschen häufig dagegen argumentieren, Marktanalysten bescheinigen den neuen Techniken regelmäßig rosige Zukunftsaussichten. Nachdem sich der Erfolg der Tablets wohl nicht mehr wegdiskutieren lässt machen nun auch die eBook-Reader auf sich aufmerksam. Immerhin doppelt so viele wie im Vorjahr seien davon im Jahr 2011 über die Ladentheken gegangen. Dafür verantwortlich war allerdings hauptsächlich ein Gerät: Amazons Kindle.

Studien: Tablets und eReader nicht zu stoppen

Schon vor der ersten Vorstellung des neuen * wurde von diesem ein Schub für diesen Markt erwartet, der auch eingetreten ist. Mit knapp fünf Millionen abgesetzten eReadern insgesamt im Bereich EMEA hält sich die Marktabdeckung allerdings in Grenzen. Das wiederum ändere sich voraussichtlich bis 2016 auf jährlich abgesetzte 24 Millionen Einheiten, so lässt es uns jedenfalls die bekannte Analystenfirma IDC in ihrer neusten Pressemitteilung wissen.

Eine weitere Studie, diesmal von Forrester Research, prophezeit eben auch dem Tabletmarkt beste Geschäfte. Apple werde mit seinem iPad weiter vorn mitspielen und auch 2016 für ein Drittel der Tabletverkäufe verantwortlich sein, deren Gesamtzahl sich dann allerdings schon auf 375 Millionen Stück belaufen werde. Das würde bedeuten, dass die Tastatur-losen Flachlinge zu den “beliebtesten Computern überhaupt” würden, wie heise.de schreibt. Die auch recht bekannte Analystenfirma Gartner sehe zwar das iPad noch weiter vorn, komme insgesamt aber wohl auf ähnliche Zahlen.

Wie gut ein System am Markt, also beim Kunden, ankommt, hat aber auch etwas mit der verwendeten Software zu tun. * habe beispielsweise beim Kindle Fire das System zu sehr verschlossen und Android leide grundsätzlich am Problem der Fragmentierung, so dass auch den Windows-Tablets nicht der Untergang drohen werde, eher im Gegenteil. Dennoch darf man ja auch nicht die Hardware vergessen, die ja doch in der Regel für den aufgerufenen Preis verantwortlich ist. Diesbezüglich würden sich vor allem günstige Hybride, zum Beispiel mit ansteckbarer Tastatur, weiter durchsetzen. Ein Konzept mit sogenannten “Frames”, stationäre Displays im öffentlichen Raum zum Anstöpseln des eigenen Device, könnte dann womöglich sogar den Markt der * kannibalisieren, was die Tablets eben eigentlich nicht geschafft haben.

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