Breaking Bad, Game Of Thrones, The Walking Dead – die Liste der fesselnden Serien, die in den vergangenen Jahren aufgelegt wurden, scheint kein Ende zu nehmen. Im Serienumfeld ist häufig vom sogenannten „Binge Watching“ die Rede. Was genau steckt dahinter?

In der Regel sind Serien natürlich so ausgelegt, dass man Woche für Woche mit den neuesten Ereignissen und Geschehnissen versorgt wird und sich den Zeitraum zwischen zwei neuen Folgen anderweitig vertreiben muss. Das „Binge Watching“ setzt die übliche Periodisierung beim Ansehen von Serien außer Kraft.

Binge Watching auf Deutsch übersetzt und was versteht man darunter?

  • Hinter dem „Binge Watching“ versteht man das Ansehen von mehreren Folgen einer Serie, einer ganzen Staffel oder in exzessiven Fällen gar von ganzen Serien an einem Stück.
  • Frei übersetzt versteht man hinter dem „Binge Watching“ einen Serienmarathon.
  • Wörtlich übersetzt bedeutet „binge“ „Gelage“.
  • Unter dem „binge drinking“ versteht man etwa das „Komasaufen“, „binge watching“ wäre dann das „Komagucken“.
  • Insbesondere durch den Aufschwung der Streaming-Dienste wie Netflix oder Maxdome gewinnt das Binge Watching immer mehr an Bedeutung.
  • Hier bekommt man in der Regel für einen schmalen Preis innerhalb eines Streaming-Abos sofort Zugang zu einer Vielzahl von Staffeln mehrerer Serien.
  • Im Gegensatz zur klassischen TV-Ausstrahlung muss bei VoD-Diensten häufig nicht erst eine Woche bis zur neuen Folge gewartet werden, da viele Staffeln mit all ihren Folgen gleich mit einem Schlag verfügbar gemacht werden.
  • Durch das Binge Watching kann etwa die Wartezeit nach einem Cliffhanger enorm verkürzt werden.

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Binge Watching: Aufschwung durch Netflix, Maxdome und Co.

Auch TV-Sender setzen gerne auf das „Binge Watching“. RTL 2 hat etwa Folgen der beliebten Serien The Walking Dead und Game Of Thrones nicht Woche für Woche ausgestrahlt, sondern für jede Serie jeweils einen Serien-Marathon gestartet, in welchem mehrere Folgen der einzelnen Staffeln an einem Abend und an mehreren Tagen in einer Woche gezeigt wurden. Ähnlich wie exzessives Trinken oder Essen birgt auch der intensive Serien-Konsum seine eigenen Gefahren. In einer Studie der University Of Texas wurde etwa bei einem Großteil von „Binge-Watchern“ ein Hang zu depressivem Verhalten nachgewiesen. Dabei sei herausgestellt, dass nicht etwa das „Binge Watching“ die Ursache von Depressionen ist, sondern Menschen, mit depressivem Hang eher zu exzessivem Serien-Konsum neigen. Die Betreiber von Netflix bezeichnen „Binge Watching“ hingegen als die „neue Normalität“.

Die Folgen und Auswirkungen des Binge Watchings könnt ihr euch in dem Portlandia-Sketch in einer humoristischen, aber dennoch nicht zu unterschätzenden Art und Weise ansehen:

Wir zeigen euch auch, was man unter “Fanfiction” versteht und wo man die beste Fanfiction im Netz findet.

Quelle: Serienjunkies.de

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