Spezifikation aktualisiert: Organisation veröffentlicht SATA 3.1

Flavio Trillo

Die gemeinnützige Organisation SATA-IO hat kürzlich eine neue Spezifikation des Verbindungsstandards SATA 3.1 veröffentlicht. Damit gehen unter anderem Design-Richtlinien für Festplatten, die in Unterhaltungselektronik verbaut werden einher, sowie eine Abwärts-Kompatibilität mit SATA 3.0.

Es handelt sich bei dem Update der Spezifikation nicht etwa um eine komplette Neuerfindung, sondern lediglich um kleinere Modifikationen und Verbesserungen der bestehenden Regelungen. Darunter etwa Anforderungen an das Leistungsmanagement um die volle Bandbreite von 6 Gigabit pro Sekunde optimal ausnutzen zu können.

Auch mSATA, die Spezifikation für mobile Geräte, wurde geändert. Dank verbesserter Kompatibilität soll fortan unter SATA 3.1 kein gesonderter Anschluss mehr für mSATA-Festplatten nötig sein. Ein niedrigerer Stromverbrauch kann durch die komplette Abschaltung von optischen Laufwerken im Stand-by-Betrieb erreicht werden.

Der TRIM-Befehl kann außerdem als Teil der integrierten Befehlsreihung (NCQ) ausgeführt werden, was eine weitere Beschleunigung der Arbeitsabläufe zur Folge hat.

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