USK: Veröffentlicht Bilanz des Jahres 2012

Maurice Urban
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Auch im Jahr 2012 hat man bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle wieder fleißig geprüft. Die USK Jahresbilanz 2012 zeigt dabei ein paar interessante Entwicklungen.

USK: Veröffentlicht Bilanz des Jahres 2012

Mit 2.283 Prüfverfahren erreichte man im Jahr 2012 das Niveau des Jahres 2003. Grund für diese Entwicklung seien vor allem die vielen Download-Titel. Die USK arbeitet bekanntlich seit einiger Zeit daran, auch in der digitalen Distribution angemessenen Jugendschutz zu gewährleisten.

Bei der Vergabe der Altersfreigaben gab es kaum Veränderungen. Der Großteil der Spiele ist weiterhin für Kinder gedacht, 77 Prozent der Einstufungen liegen im Bereich bis zu 12 Jahren. Bei den Spielen ab 0 Jahren gibt es einen Rückgang, auch dieser Trend lässt sich durch die digitale Distribution und den Wechsel zu mobile Games erklären.

2012 gab es insgesamt 19 Berufungsverfahren, in je zwei Fällen gab es eine Appellation bzw. das Prüfgremium entschied auf einen Zweifelsfall.

„Gemeinsam mit den Computerspielen vollziehen wir als USK die Entwicklung hin zu Online“, so Felix Falk, Geschäftsführer der USK. „Auch wenn die gesetzliche Modernisierung des Jugendschutzes weiterhin stagniert, sind wir als Selbstkontrolle in der Praxis bereits auf einem guten Weg, für einen wirksamen Schutz von Kindern und Jugendlichen auch im Internet“.

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