Club der toten Söldner: The Club

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(Colin) Die Project Gotham Racing-Erfinder Bizarre Creations können auch anders – und zwar richtig heftig. So heftig, dass die USK The Club doch glatt das Prüfsiegel verweigerte und das Ballerturnier nicht offiziell bei uns veröffentlich wird. Wir zockens trotzdem!

Club der toten Söldner: The Club

Anmerkung: Das eigentlich für heute angekündigte “Condemned 2″ wird voraussichtlich morgen nachgeholt. Die uns geschickte Preview-Version war leider fehlerhaft und kann deswegen nicht abgespielt werden.

Die Hintergrundgeschichte von “The Club” kann man sich getrost schenken: Schwerreiche und megakorrupte Geschäftsleute veranstalten moderne Gladiatorenkämpfe. Statt mit Schwert und Dreizack wird allerdings mit Pistole, Schrotflinte, MG und Panzerfaust gekämpft. Das Ziel ist jedoch dasselbe: Überleben und möglichst viele Feinde ausschalten.

Einen richtigen Solo-Modus sucht Ihr bei “The Club” entsprechend vergebens. Das Third-Person-Geballer ist auf Mehrspieleraction ausgelegt. Einsame Zocker freuen sich entsprechend nur auf eine Hand voll Turniere, bei denen Ihr in verschiedenen Runden um die Tabellenspitze kämpft.

Mal sprintet Ihr auf Zeitdruck gegnergespickte Parcours entlang, ein anderes Mal gilt es eine bestimmte Zeitdauer gegnerische Angriffe abzuwehren, ohne einen eingegrenzten Bereich zu verlassen. Allen Spielmodi gemein ist das Combo-System. Wer möglichst viele Punkte ackern will, der eliminiert möglichst schnell möglichst viele Feinde hintereinander. Reißt die Todeskette einmal ab, beginnt der Combo-Counter wieder von vorn.

Bis zu vier Zocker dürfen an lokalen Splitscreen-Matches teilnehmen, online ballern sich maximal acht Söldner die blauen Bohnen um die Ohren. Insgesamt ist Bizarre mit “The Club” kein riesengroßer Wurf gelungen. Solisten nutzen die Offline-Turniere als Trainingseinheiten. Ob das Spiel online der übermächtigen Shooterkonkurrenz Paroli bieten kann, bleibt abzuwarten.

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