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Dystopien nach ihrer „Güte“ zu Staffeln ist ein makaberes Ding der Unmöglichkeit, weshalb an dieser Stelle ein willkürliches Chaos aus zehn verstörenden Dystopien folgt, die bei uns in der Redaktion einen starken Eindruck hinterlassen haben. Damit keine Missverständnisse aufkommen, sei an dieser Stelle noch mal der Unterschied zwischen einer Postapokalypse und einer Dystopie erklärt.

Dystopien bezeichnen in der Regel das zukunftspessimistische Szenarium einer Gesellschaft, die sich in die entlegenste Ecke des negativen Spektrums entwickelt (hat). Derartige Gesellschaften werden in der Regel durch totalitäre, diktatorische Herrschaftsformen und andere Modi der Unterdrückung charakterisiert, in denen es keinen Platz mehr für Freiheit oder Individualismus gibt.

Damit stellen Dystopien den Gegenentwurf zur Utopie dar – einem Ort, der den Zenith der allgemeinen Lebensqualität erklommen hat. Postapokalypsen wiederum zeichnen das Bildnis einer Welt nach dem Weltuntergang und müssen nicht zwangsläufig in eine Dystopie münden. Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass eine Dystopie keinen vorangegangene Weltuntergang als Existenzgrundlage braucht.