Der Publisher Activision Blizzard hat seine aktuellen Geschäftszahlen mit einem ganz besonderen Detail veröffentlicht.

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Das vergangene Jahr war für den Publisher prinzipiell schon mal sehr erfolgreich. Immerhin konnte er seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern – und zwar auf mittlerweile 7,02 Milliarden Dollar. 2016 waren es noch „nur“ 6,61 Milliarden Dollar. Das ist zwar eine durchaus beachtliche Zahl, sehr viel interessanter ist es jedoch, sich die Quellen des Umsatzes genauer anzusehen.

Demnach stammt nämlich mehr als die Hälfte der Einnahmen aus dem Geschäft mit Mikrotransaktionen und anderen Ingame-Käufen. Ganz konkret konnte Activision Blizzard im vergangenen Jahr zirka vier Milliarden Dollar an Umsatz in diesem Segment generieren. Das umfasst unter anderem den Verkauf von DLCs, Lootboxen sowie andere Ingame-Transaktionen. Im Fall von Activision Blizzard zählen dazu beispielsweise Call of Duty Points für Call of Duty: WW2 oder aber auch Lootboxen für Overwatch.

Laut dem Analysten Daniel Ahmand fallen zirka zwei Millionen Dollar auf die Mobile- und Browser-Spiele des Entwicklers King Digital Entertainment, zu denen unter anderem auch das beliebte Candy Crush gehört. Der Rest geht jedoch auf das Konto der PC- und Konsolenspiele.

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Allerdings hat Activision Blizzard bisher nicht offiziell bekannt gegeben, wie sich die vier Milliarden Dollar konkret auf die einzelnen Spiele verteilen, was sicherlich ebenfalls interessant gewesen wäre.

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