Nach rassistischer Äußerung: Firewatch-Macher gehen gegen PewDiePie vor

Kamila Zych
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Das ist die Schagzeile des Tages: Künftig wirst du wohl keine Spielinhalte von Campo Santo auf PewDiePies Kanal sehen. Der Grund: Der YouTuber hat sich während eines Streams rassistisch geäußert.

Während seines letzten Streams zu PlayerUnknown’s Battlegrounds hat sich PewDiePie sichtlich schwer getan: Nachdem der Let’s Player nach mehrmaligen Versuchen seinen Gegner noch immer nicht trifft lässt er seiner Wut freien Lauf – dabei benutzt er das „N-Wort“.

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Dass seine Community über diese Äußerung alles andere als begeistert ist, spiegeln die unzähligen Reaktionen auf Twitter wieder:

„Keine Entschuldigung. Ich selbst bin ein Gamer und bin oft ausgerastet, habe auch geschrien … und ich benutze weder das „F“-Wort noch das „C”-Wort (…)“

 

No excuse, he knows the word is offensive. So why use?! It is universal recognized word! Which I absolutely hate #pewdiepie

— Maria Smith (@leolady123) January 6, 2017

„ (…) er weiß, dass das Wort beleidigend ist. Also warum benutzt er es?! Es ist allgemein bekannt! Das ist der Grund, weshalb ich #pewdiepie hasse“

 

Firewatch-Entwickler Sean Vanaman zieht aus diesem Vorfall harte Konsequenzen:

 

„Wir bereiten eine DMCA-Klage gegen PewDiePies’s Firewatch-Inhalte vor und alle künftigen Spiele von Campo Santo.“

 

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass alle Inhalte von PewDiePie, die in Verbindung mit dem Entwickler Campo Santo stehen, entfernt werden müssen. Im weiteren Twitter-Verlauf betont Vanaman, dass es zwar einen „gewissen Spielraum“ gebe, wie sich Let’sPlayer ausdrücken können, doch genau so existiere auch eine Grenze dafür. Weiter heißt es:

 

 

„Mir reichts, dass dieses Kind immer mehr Chancen bekommt, aus dem, was wir machen Profit zu schlagen.“

 

Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass PewDiePie wegen seiner Statements in der Kritik steht. Wie Polygon berichtet gab der Youtuber erst im Februar anti-semitische Äußerungen von sich. Dies hatte die Vertragskündigung mit dem Maker Studios (Disney) und das Ende seiner Serie „Scare PewDiePie“ auf YouTube zur Folge.

 

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Demzufolge versprach PewDiePie künftig „familienfreundlicher“ zu sein und erst letzten Monat distanzierte sich der Internet-Star von Nazis und anderen extremen Gruppierungen. Der aktuelle Fall zeigt allerdings, dass PewDiePie sich ziemlich schwer tut, wenn es um die eigene Lernfähigkeit geht.

Weitere Themen: Firewatch, YouTube

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