Nintendo: Das bedeuten die Löcher der Famicom-Cartridges

Sandro Kreitlow

Drei Jahrzehnte lang fragten sich Famicon-Besitzer, was es mit den Löchern der Cartridges auf sich hat, obwohl diese nur bei der westlichen Version der Konsole – dem NES – einen Sinn ergeben. Nun lüftet Nintendo das Geheimnis.

Auf dem NES Classic Mini kannst du Klassiker der Konsole nachholen:

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Nintendo Entertainment System: NES Classic Edition Trailer

Nach 30 Jahren ist es so weit: Nintendo verrät, warum die Cartridges des Famicon, das hierzulande Nintendo Entertainment System hieß, mysteriöse Löcher auf der Oberseite verbaut hat. Das erste Mal wurden diese Einkerbungen zum offiziellen Release 1983 gesichtet, als sich viele Spieler darüber wunderten.

Zwar hatten auch NES-Cartridges diese Löcher, allerdings dienten die ineinandergeklappten Vorrichtungen dazu, die beiden Hälften der Cartridge zu verschließen – anders als bei Famicon-Cartridges:

 

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Um das Geheimnis endlich zu lüften, fragten die Macher der Afternoon News direkt bei Nintendo nach. Die Antwort:

„Ja, um ehrlich zu sein, sie waren lediglich ein Teil des Designs.“

Anschließend hakte Afternoon News noch einmal noch, um zu hinterfragen, ob es sich hierbei nicht um eine Einkerbung handeln könnte, die während des Verarbeitungsprozesses des Plastiks aufgetreten sein könnte. Doch auch hier erwiderte Nintendo standhaft, dass es lediglich ein Teil Designs und nicht mehr ist.

 

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