GoPro HD Hero2: Frischzellenkur für die beliebte Freizeitkamera

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Bereits die vorherigen GoPro-Kameras waren bei (Extrem-)Sportlern und vielen Produktionsfirmen sehr beliebt. Der vergleichsweise günstige Preis in Kombination mit dem extrem stabilen und dennoch kleinem Äußeren machen sie zu einem Allround-Talent.

GoPro HD Hero2: Frischzellenkur für die beliebte Freizeitkamera

Schon das Original, die GoPro HD Hero, konnte durch die kleinen Maße fast überall untergebracht werden. Egal ob an der Seite eines Supersportwagens, am Helm eines Mountainbikers oder im Inneren eines Bowlingpins: Die Kamera sorgt für faszinierende Aufnahmen.

Wie TechCrunch – anscheinend etwas zu früh – berichtet, soll der Nachfolger HD Hero2 einen überarbeiteten Sensor, der vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen besser sein soll, und eine verbesserte Bedienung bieten. Gegenüber dem Vorgänger hat die Hero2 nun ein Sichtfeld von 170 statt 127 Grad. Das neue Objektiv erhöht auch gleichzeitig die allgemeine Bildqualität.


Am Formfaktor hat sich trotz aller internen Änderungen nichts getan. Es bleibt beim kleinen einfachen Block, der in die altbekannten Gehäuse passt. Ein Nachteil des alten Modells war die Bedienung der Kamera. Das kleine LCD bietet nun ein verbessertes Menü, welches das eher obskure Interface des Vorgängers ablöst. Kleine LEDs an vier Seiten des Gehäuses geben Auskunft über den aktuellen Status – zuvor gab es nur eine LED an der Vorderseite der Kamera. Ein Display, das die aktuelle Aufzeichnung anzeigt, gibt es weiterhin nur als optionales Zubehör.

Durch die neue Technik im Inneren hat sich auch einiges an den unterstützten Aufnahmegeschwindigkeiten geändert: Es können nun 10 Bilder pro Sekunde aufgezeichnet werden, alternativ ist auch ein Bild pro 0.5 Sekunden möglich. Der Sensor wurde von 5 auf 11 Megapixel aufgebohrt. Was die Aufnahme von Videos angeht sind nun 1080p bei 30 fps, 960p bei 48 fps, 720p bei 60 fps oder WVGA bei 120 fps möglich.


In Kombination mit dem im Winter erscheinenden WiFi BacPac kann die Kamera via WiFi-Remote, Smartphone oder Tablet ferngesteuert werden. Gleichzeitig ermöglicht die Kamera mit angedocktem WiFi BacPac einen Livestream, welcher natürlich einen WiFi-Hotspot voraussetzt.

In den USA soll die HD Hero2 noch in dieser Woche für rund 300 US-Dollar mit verschiedenen Zubehörpaketen verfügbar sein.

Weitere Themen: WIFI, GoPro

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