Piratenpartei im Berliner Senat - Was wollen die eigentlich?

Holger Blessenohl
9

Seit gestern ist es amtlich. Mit beeindruckenden 8,9 % der Wählerstimmen hat die Piratenpartei den Berliner Senat geentert. Nur mal zum Vergleich: Als die Grünen, damals noch als Alternative Liste, erstmals in den Berliner Senat kamen, hatten sie nur 7,2 % der Stimmen. Wie wenig die Freibeuter selbst mit einem solch hohen Ergebnis gerechnet haben, kann man daraus ersehen, dass sie nur 15 Kandidaten auf die Liste setzten, von denen jetzt 14 schon durch Einzug vergeben sind.

Piratenpartei im Berliner Senat - Was wollen die eigentlich?

Wenige Tage vor der Wahl erklärte Bild die Chaostruppe noch für “ahnungslos, programmlos, planlos”. Stimmt natürlich nicht, auch die Piraten hatten ein Wahlprogramm. Und heute, einen Tag nach der Wahl, dürften die ebenso überraschten Damen und Herren Wowereit, Künast, Wolf und Henkel wohl damit beschäftigt sein, es zu lesen. Das haben wir auch getan und erfreut festgestellt, dass das Wahlprogramm der Piraten doch erfrischend unterhaltsamer ist als die Programme der Traditionsparteien. Wir stellen Euch die visionärsten oder auch verrücktesten Ideen der Piratenpartei vor.

Weitere Themen: Piratenpartei

Neue Artikel von GIGA GRUEN

GIGA Marktplatz