Linotype verschenkt vier Schriftschnitte

Katharina Sckommodau
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Zum 125-jährigen Jubiläum verschenkt Linotype, einer der bekanntesten Hersteller für digitale Schriften, vier Schriftschnitte. Hierbei handelt es sich um die serifenlose Schrift Akko von Akira Kobayashi im Wert von 234 Euro. Das Angebot gilt einen Monat lang.

Die Schriften Akko und Akko Rounded zeigen sich technisch und dabei freundlich. Akira Kobayashi, künstlerischer Leiter bei Linotype, hat bereits mit Adrian Frutiger die Avenir Next und mit Hermann Zapf die Optima Nova entwickelt. Seit Anfang 2010 arbeitet er an der Akko. Ursprünglich wollte er eine serifenlose Schrift mit abgerundeten Ecken gestalten, bevorzugte dann ein eher industrielles Design. Den neuen, nüchternen Ansatz kombinierte Kobayashi mit der weicheren, abgerundeten Variante, indem er zwei Schriften in einer Schriftfamilie vereinte.

Beide Schriften zeichnen sich durch einfache, kompakte Buchstabenformen aus. Auf die Punzen (nichtdruckende Innenflächen eines Buchstabens) und die Verbindungsstellen der Striche legte der Künstler besonderen Wert, um ein gleichmäßiges Textbild zu gewährleisten. Offene An- und Abstriche lassen die Schrift hell und leicht wirken und erhöhen die Lesbarkeit. Akira Kobayashi sorgte für echte Ligaturen, er stattete seine Schrift auch mit den Ligaturen c-h, c-k und s-c-h für den deutschen Sprachraum aus.

Die Schriften gibt es in jeweils sechs Strichstärken, die alle eigene Kursiven beinhalten. Beide Schriften eignen sich durch ihre gute Lesbarkeit für kleinere Texte bis hin zu großen Schriftgrößen. Dabei kommen leichtere Schnitte in Form von Fließtexten zum Einsatz, die fetteren Schriften sind ideal für Überschriften.

Folgende Schnitte stehen zum freien Download bei Linotype*

 bereit:

Der Link liegt etwas versteckt: Klicken Sie hierzu zunächst in der oberen Leiste auf Font-Produkte, dort links auf Font-Kollektionen. Auf dieser Seite gibt es rechts oben einen Link zu Compilation Value Packages. Auf der neuen Seite steht die Akko an oberster Stelle.

Über Liontype: 1886 stellte Ottmar Mergenthaler seine Setzmaschine unter dem Namen Linotype vor. Ein Jahr später übernahm das Unternehmen diesen Namen als Firmenname. Heute vertreibt Linotype über 12.000 Schriften, die sich zu einem großen Teil auch für die Darstellung im Internet eignen.

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