20 Serien, die ich niemals vergessen werde – Platz 2

Death Note

death note titelbild
Der hochintelligente Polizistensohn Light Yagami ist gelangweilt von der Welt und seinem Dasein. Er spürt, dass er zu Höherem berufen ist; und seine Intuition hat Recht behalten, denn eines Tages findet er ein Notizbuch mit der Aufschrift „Death Note“. Dieses enthält detaillierte Anweisungen, wie man damit einen Menschen töten kann, sobald man dessen Namen in das Buch geschrieben hat. Das Death Note gehörte allerdings ursprünglich dem Shinigami Ryuk, dem es ähnlich wie Light erging und der sich in seiner Welt langweilte, weshalb er das Death Note in die Menschenwelt fallen ließ und anfängt Light zu begleiten. Light erkennt in dem Buch seine Bestimmung und ihm wird bewusst, dass er damit die Welt verändern kann, indem er alle Verbrecher umbringt und auf diese Weise andere Personen davon abhält, Delikte überhaupt erst zu begehen. Die daraufhin ansteigende Zahl an Todesfällen unter Häftlingen rufen die Polizei und ebenfalls einen mysteriösen Meisterdetektiv namens L auf den Plan. Ein regelrechtes Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden Genies Light und L beginnt. Der Größenwahn und die Genialität Lights sind das, was die Serie für mich so ausmacht. Light ist stets allen Personen einen Schritt voraus und selbst in den Momenten, in denen man denkt, dass er in die Enge getrieben wurde und es für ihn keinen Ausweg mehr gibt, hat er immer noch ein Ass im Ärmel und entkommt einer Bestrafung. Das erinnert mich auch stark an die Serie Revenge, bei der die Pläne der Protagonistin ebenfalls immer aufgehen und man als Zuschauer nur mit offenem Mund vor dem Bildschirm sitzt und sagt „Oh mein Gott, nie im Leben!“. Davon gibt es bei Death Note einfach so viele Momente, wie ich sie in keiner anderen Anime-Serie jemals erlebt habe und wahrscheinlich auch niemals wieder erleben werde. Das Einzige, was mir an der ganzen Serie nicht gefallen hat, ist das Ende. Ich kann hier nicht sagen, warum das so ist, weil ich sonst spoilern würde, aber damit kann ich mich bis heute einfach nicht anfreunden. Auch hat Misa meine Nerven aufgrund ihrer anstrengenden und naiven Art ziemlich oft strapaziert. Ansonsten ist Death Note der intelligenteste, skrupelloseste und spannendste Anime, den ich kenne. Der Anime erscheint in Deutschland bei Nipponart, der Manga bei Tokyopop.

4.184
Death Note Opening 2
 

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