Apollo 18: Kinokritik - Alien als "found footage"-Horror

Martin Beck
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Seit "amazon.de/gp/product/B00004THFX/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=funloadde-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B00004THFX">The Blair Witch Project" (1999) ist "found footage"-Horror eine ganz große Nummer. Verwackelte Authentizität, minimale Produktionskosten und ausdrucksstarke Schreie. Das Grauen rückt ganz nahe an die Realität.

Apollo 18: Kinokritik - Alien als "found footage"-Horror

Dass “found footage” einen Nerv getroffen hat, ist unübersehbar. “Paranormal Activity” (2007), “” (2010), “” (2008), “” (2010): In den letzten Jahren wählten etliche Genrefilme diese Herangehensweise und hatten damit auch Erfolg. Wenn man glaubhaft einen auf Doku macht, erzielen selbst banale Schocks, wie z.B. eine von alleine zuschlagende Tür, mächtige Wirkung.


In gewisser Weise ist “found footage” eine Rückkehr zum klassischen “haunted house”-Horror und damit eine Abkehr vom elaborierten Effekteglanz. Was auch für “Apollo 18″, den hier zu besprechenden Film, gilt, der aber gleichzeitig einen Schritt weiter geht und seine körnigen Videoaufnahmen mit superben Effekten einer absolut real aussehenden Mondlandung aufwertet. “Found footage” der nächsten Generation.


Die Handlung von “Apollo 18″ spielt während des titelgebenden Weltraumfluges, der offiziell natürlich gar nicht passiert ist. Auf dem Mond finden die Astronauten eine russische Kapsel und auch seltsame Steine, die ein Eigenleben zu entwickeln scheinen. Sie kriechen unter die Haut der Protagonisten und entfachen so eine ungemütliche Mischung aus “” (1979), “” (1995) und “Paranormal Activity”. Im All hört dich niemand schreien – mit Ausnahme der ständig mitlaufenden Kameras.

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