Wer schleicht, killt besser: Assassin's Creed

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(Colin) Heute Abend präsentieren wir Euch einen der ganz fetten Fische im diesjährigen Weihnachtsgeschäft. Ubisofts mittelalterliche Attentäter-Sim hat bereits jede Menge Vorschusslorbeeren kassiert. Doch wird Assassins Creed den immensen Erwartungen standhalten?

Wer schleicht, killt besser: Assassin's Creed

Im vorliegenden Action-Abenteuer übernehmt Ihr die Rolle des kaltblütigen Assassinen Altair im 12. Jahrhundert. Euer Auftrag: Neun mächtige Männer um die Ecke bringen. Dazu reist Ihr in die drei Metropolen Akkon, Jerusalem und Damaskus und macht Euch heimlich, still und leise ans blutige Handwerk.

Doch einfach beim Despoten aufmarschieren und ihm die Klinge in die Brust stoßen ist nicht drin. Denn in den Straßen der optisch prächtig inszenierten Städte wimmelt es nur so vor Bettlern, Bürgern und bösen Soldaten. Unauffälliges Vorgehen ist entsprechend oberstes Gebot, sonst habt Ihr bald die halbe Bevölkerung am Hals.

Grundsätzlich gilt es erstmal Informationen zu sammeln, über die Stadt, den Schurken und was es sonst noch so zu wissen gibt. Hierzu erklimmt Ihr eine Reihe von Aussichtstürmen. Alsdann werden Missionsziele sichtbar und Ihr könnt mit der Arbeit beginnen. Mal zieht Ihr einem Mittelsmann geheime Briefe aus der Tasche, mal ringt Ihr einem Verdächtigen mit Faustgewalt Infos ab. Zwischendurch noch schnell ein paar Passanten von üblem Gesindel befreit und fertig ist die Laube.

Zieht Ihr doch einmal ungewollt die Aufmerksamkeit der Wachhabenden auf Euch, solltet Ihr das Hasenpanier ergreifen. Gelingt es Euch, ungesehen in den nächsten Heuschober oder einen Dachgarten zu entschwinden, geben die Verfolger die Jagd auf und Ihr könnt unbehelligt weiterstöbern.

Bei den akrobatischen Einlagen dreht “Assassin’s Creed” so richtig auf. Wie ein Meisterturner kraxelt Altair Türme empor, hechtet von Dach zu Dach, balanciert über schmale Holzstiege – dank der extrem simplen Steuerung kein Problem. Und dank butterweicher und aufwändiger Animationen sieht das Ganze auch noch richtig gut aus. Wie der Rest des Spiels übrigens auch: Figuren und Städte wurden mit beeindruckender Liebe zum Detail und einem perfekten Gespür für Stil und Farbwahl entworfen. Zu allem Glück kommt die Pracht nur selten ins Ruckeln und auch Pop Ups sind selbst bei Dutzenden herumziehender Passanten höchst selten.

Ein Hingucker ist “Assassin’s Creed” also allemal. Ob’s auch spielerisch den Kauf wert ist, erfahrt Ihr ab 22b bei unserem ersten Blick auf Altairs großes Abenteuer.

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