Battleship - Schiffe versenken mit groooßen Aliens

Martin Beck
6

Ein 200 Millionen Dollar schwerer Science Fiction-Film, der auf dem heißgeliebten Spiel "Schiffe versenken" basiert? Spätestens mit diesem Konzept hat sich Hollywood als Kita für übergroße Babies entlarvt. Klick klack, die Steine fallen herab und dann macht alles B-U-M-M!

Battleship - Schiffe versenken mit groooßen Aliens

James Cameron meinte zu “Battleship“, als das Projekt 2011 angekündigt wurde, dass durch solche Filme das Kino an sich entwertet würde. Trotzdem wurde natürlich munter weitergemacht und dabei anscheinend das Ziel ausgerufen, eine Mischung aus “Transformers” und “World Invasion: Battle Los Angeles” ins “Leben” zu ziehen. Bei der Brooklyn Decker die Titten von Megan Fox spielen darf, Taylor Kitsch (was für ein Name…) den begabten aber nicht genug fokussierten Rebell im militärischen Gewand gibt und Liam Neeson als grummeliger Militärpapa das alles entscheidende Kommando verkündet: “ALLE ABFEUERN!”

Was in Filmen wie “Battleship” eigentlich gar keiner Ankündigung mehr bedarf, weil sowieso immer ALLES ABGEFEUERT wird. Und zwar schon wieder auf feindliche Aliens, die mittels riesiger Schlachtschiffe im Meer landen, wo sie sich dann hüpfenderweise (!?) fortbewegen und alles zu Klump machen.

Die Effekte sehen tatsächlich ziemlich cool aus, doch ansonsten ist das hier banalstes Retortenkino als generischer Blockbuster-Baukasten. Titten, Militär, erboste Ansprachen und fette Aliens. Was man halt für 200 Millionen Dollar erwarten kann, bzw. erwarten muss. In dieser Preisliga ist Schema F einfach oberste Bürgerpflicht, ansonsten kann es nicht ausbleiben, dass mindestens drei Executives bei Hasbro, dem Ideengeber dieses -Zitat- “epic action adventure”, ihre Pillenration erhöhen.

Regie bei “Battleship” führt Peter Berg (““), in weiteren Hauptrollen spielen Alexander Skarsgard, Rihanna und Hamish Linklater. Der deutsche Kinostart ist am 26. April 2012.

Uuuund jetzt, der Trailer:

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