Blade Runner - Gearbox hatte die Lizenz zum Spiel

Jonas Wekenborg
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Gearbox’ Chef Randy Pitchford erzählt in einem Interview, dass der Entwickler einst die Lizenz zu Blade Runner in den Händen hatte. Warum ist Nichts daraus geworden?

Blade Runner - Gearbox hatte die Lizenz zum Spiel

“Blade Runner stand bei uns auf der Liste,” erzählt Pitchford dem Official PlayStation Magazine. Man hatte die Lizenz und dachte sich dann: “Nein, das können wir nicht tun.” Die Entscheidung war allerdings nicht inhaltlicher Natur, sondern vielmehr ein finanzielles.

Die Entwicklung des Spiels hätte an die 40 Millionen US-Dollar verschlungen und wäre zur damaligen Zeit nur um die 600.000 Mal verkauft worden. Das hätte sich erstens nicht nur nicht rentiert, es hätte Gearbox auch in den Ruin getrieben.

“Es hätte dafür kein vernünftiges Geschäftsmodell gegeben, das es erlaubt hätte, das zu machen. Hätten wir es mit einem Geschäftsmodell entwickelt, das funktioniert hätte, wäre das Blade Runner-Spiel nicht das geworden, was wir uns alle gewünscht hätten.”

Schade drum, doch heute würde sich sicherlich nicht mehr eine große Zielgruppe finden lassen, die einen Bezug zum Top-Movie “Blade Runner” aus 1982 mit Harrison Ford hätte. Gearbox arbeitet derweil dafür an einem anderen Hollywood-Klassiker – “Aliens: Colonial Marines“, das im Frühling 2012 für PC, PlayStation 3 und Xbox 360 erscheinen wird.

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