Cinema Paradiso

Beschreibung

„Cinema Paradiso“ ist der zweite Film von Regisseur Giuseppe Tornatore. Auf einfühlsame Weise verknüpft er die Geschichte des Kinos mit der eines kleinen sizilianischen Dorfes und schildert dabei eine innige und außergewöhnliche Freundschaft in lebhaften Farben und warmen Dialogen. Der Film gewann 1989 den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film und trug damit nicht unerheblich zur Revitalisierung der italienischen Filmlandschaft bei.

In einem kleinen sizilianischen Dorf dreht sich Mitte der vierziger Jahre alles um Kirche und Kino. Auch der kleine Toto (Salvatore Cascio) pendelt zwischen seiner Ministrantenpflicht und der Begeisterung für Film hin und her. In jeder freien Minute stiehlt er sich in die Vorführkabine des Cinema Paradiso und knüpft so eine tiefe Freundschaft zu dem alten Projektionisten Alfredo (Philippe Noiret). Als Alfredo bei einem Brand sein Augenlicht verliert, wird Toto zu seinem Nachfolger. Die Jahre vergehen, Toto (Marco Leonardi) verliebt sich, dreht erste kleine Filme mit der eigenen Kamera, muss zum Militär und bekommt von Alfredo die Welt und die Frauen erklärt. Bis Alfredo Toto das Versprechen abnimmt, er solle das Dorf verlassen und nie wieder zurückkommen...

„Cinema Paradiso“ erzählt viele Geschichten, die jedoch allesamt Teil einer großen sind: der des Kinos. Es gibt kaum einen Film, der mit solcher Verve seine Liebe zum Kino kundtut und diese Zuneigung so ideenreich bebildert und erzählt. Dazu noch ein wunderbarer Score von Ennio Morricone, ein feines Gespür für Personen und Atmosphäre, und immer wieder wunderbar subtile und zugleich große Emotionen. „Cinema Paradiso“ ist feinfühliges Schwelgen in Reinkultur.

„Das Leben ist nicht, wie du es im Kino kennst. Das Leben ist viel schwieriger.“ Hach, was für ein schöner, bewegender Film!


von

Genres: Drama
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