Die Schlümpfe sind zurück! Wem der Fernsehbildschirm nicht mehr reicht, den zieht es unweigerlich auf die große Leinwand. Dort landen die blauen Zwerge unfreiwillig in New York und alsbald in der Wohnung von Patrick Winslow (Neil Patrick Harris). Der ist davon wenig begeistert und hilft den Schlümpfen dabei, möglichst schnell wieder zurück in ihre Heimat zu gelangen. Aber aufgepasst: Erzfeind Gargamel ist ihnen bereits auf der Spur.

Mit der Live-Action-Adaption der klassischen Kinderserie, in der die Schlümpfe erstmals als CGI-Figuren dargestellt werden, scheint man sich weit von der ursprünglichen Idee des Zeichentricks zu entfernen. Ein Blick hinter die Kulissen scheint das zu bestätigen: Das Drehbuchautorenduo, bestehend aus J. David Stem und David N. Weiss („Der Kindergarten Daddy 2“, „Sind wir schon da?“), schreien anhand ihrer vergangenen Projekte nicht unbedingt nach den Schlümpfen. Zumindest Regisseur Raja Gosnell („Big Mamas Haus“, „Beverly Hills Chihuahua“) kann als Verantwortlicher für den ersten „Scooby-Doo“-Film bereits auf erste Erfahrungen zurückblicken, eine Zeichentrickserie in einen Live-Action-Film mit CGI-Elementen zu verwandeln.

Schon 2002 sicherte sich Produzent Jordan Kerner („Mr. Poppers Pinguine“, „George – Der aus dem Dschungel kam 2“) die Rechte an den Schlümpfen. Der Plan, einen CGI-Film zu drehen, löste sich mehr und mehr in Luft auf, woraufhin das Projekt ganze sechs Jahre lang in der Schwebe war. Erst 2008, als sich Columbia Pictures und Sony Pictures Animation ebenfalls die Rechte an einer Verfilmung sicherten, entstand zusammen mit Kerner schlussendlich die Idee, eine Mischung aus CGI und Live-Action zu filmen. Am 4. August 2011 hat das Warten dann ein Ende, wenn „Die Schlümpfe“ in 3D in die Kinos kommen.

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    Martin Beck 20
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