Drive

Beschreibung

Tagsüber arbeitet Driver (Ryan Gosling/ „Crazy, stupid love“) als Stuntman für Hollywood. Reine Routine. Erst nachts erwacht der wortkarge Einzelgänger zu Leben, als Fahrer von Fluchtfahrzeugen bewaffneter Einbrüche. Keiner kann ihn schnappen, keiner kann ihm das Wasser reichen. Dann lernt der coole Driver seine neue Nachbarin Irene (Carey Mulligan/ „Wall Street – Geld schläft nicht“) kennen – und verliebt sich in die alleinerziehende Mutter. Als Irenes Ehemann Standard (Oscar Isaac) aus dem Knast entlassen wird, lässt sich Driver zu einem vermeintlich todsicheren Ding überreden: Mit dem erbeuteten Geld will Standard seine Schulden abbezahlen und Irenes eine gesicherte Zukunft bieten. Doch alles geht schief. Die Jagd auf Driver und Irene ist eröffnet – wenn es ihm nicht sofort gelingt, den Spieß umzudrehen.

„Drive“ ist ein cooler Großstadtthriller von Regisseur Nicolas Winding Refn („Bronson“, „Walhalla Rising“). Der Film vermischt klassisches Genrekino der siebziger Jahre (wie z.B. –Logo- „Driver“) mit einer stylishen, modernen Inszenierung. James Sallis' Neo-Noir-Romanvorlage wurde mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet und belegte den ersten Platz mehrerer Krimi-Jahresbestenlisten. Die Adaption des Drehbuchs übernahm Jane Goldsmith, den Score steuert Cliff Martinez („Moon“) bei. Für die Produktion waren insgesamt vier Firmen verantwortlich: Bold Films, Odd Lot Entertainment, Marc Platt Productions und Seed Productions.

Für seine Regieleistung wurde Nicolas Winding Refn dieses Jahr bei den Filmfestspielen in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. In weiteren Rollen spielen Albert Brooks („Nachrichtenfieber“), Bryan Cranston („Breaking Bad“), Ron Perlman („Hellboy“) und Christina Hendricks („Mad Men“). Die Rolle von Ryan Gosling sollte ursprünglich Hugh Jackman spielen.

„Drive“ startet in den deutschen Kinos am 26. Januar 2012.


von

Alle Artikel zu Drive
  1. Kritik: A Most Violent Year

    Christoph Koch
    Kritik: A Most Violent Year

    In “A Most Violent Year” spielt Oscar Isaac einen Geschäftsmann in den 1980er Jahren in New York, der von einem Kontrahenten immer wieder daran gehindert wird, sein Geschäft erfolgreich zu vergrößern. Kann das unterhalten? Wenn der Zuschauer mit den richtigen...

  2. Avatar, Inception & mehr: Coole alternative Filmposter

    Philipp Schleinig
    Avatar, Inception & mehr: Coole alternative Filmposter

    Frei nach dem Motto “Was wäre wenn…?” zeigt der Künstler Peter Stults Filmplakate der etwas anderen Art. Was wäre, wenn die Filme zu einer anderen Zeit entstanden wären? Welche Darsteller wären in die Rollen geschlüpft? Die kreative und sehr geniale Umsetzung...

GIGA Marktplatz