Gandhi

Beschreibung

Die filmische Biographie des Mahatma Gandhi (Ben Kingsley) beschreibt den Lebensweg des legendären indischen Freiheitskämpfers. Nach seinem Studium steigt Gandhi in Südafrika zum Sprecher des indischen Teils der Bevölkerung auf und leistet gewaltlosen Widerstand gegen die Apartheid. In seinem Heimatland übernimmt er schließlich die Führung der Unabhängigkeitsbewegung. Trotz propagierter Gewaltlosigkeit kommt es in der Stadt Amritsar zur Eskalation. Um den ausbrechenden Unruhen ein Ende zu setzen, beginnt Gandhi einen Hungerstreik, der den Lauf der Geschichte nachhaltig verändern wird.

Regisseur Richard Attenboroughs Epos über eine der populärsten öffentlichen Figuren des 20. Jahrhunderts war seinerzeit ein filmisches Ereignis, dekoriert mit satten acht Oscars. In monumentalen Bildern wird das Leben eines Mannes dargelegt, der weniger Anwalt oder Politiker, sondern vielmehr Visionär und Humanist war. Gandhi gilt als beispielloses Vorbild, weil er sich niemals beirren ließ und stets für seine Überzeugungen eintrat. Eine einzelne Person kann eben *doch* den Lauf der Dinge verändern, solange sie nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.

„Gandhi“ besitzt durchaus dokumentarische Nähe, doch langwierige Ausbreitungen der komplexen politischen Zusammenhänge sucht man glücklicherweise vergebens. „Gandhi“ handelt vor allem von Gandhi in der Gestalt von Ben Kingsley, der hier eine der besten Leistungen seiner schillernden Karriere ablieferte und dafür verdientermaßen einen der gewonnenen Oscars erhielt.

Man muss bei „Gandhi“ Sitzfleisch im Werte von 180 Minuten und ein Faible für große Themen mitbringen, dann ist alles bereit für ganz, ganz großes Kino. In den weiteren Hauptrollen spielen Candice Bergen, Edward Fox, John Gielgud, Trevor Howard, John Mills und Martin Sheen.


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