Gesprengte Ketten

Beschreibung

„Gesprengte Ketten“ bietet sattes Abenteuerkino über einen Gefangenenausbruch, der mit hochkarätigen Schauspielern glänzt und den Zuschauern vergnügliche & testosteron-lastige Unterhaltung bietet. Der Regisseur ist John Sturges, der zuvor z.B. „“ inszeniert hat. Anscheinend hat der Mann kein allzu großes Faible für Frauen: Im ganzen Film kommt nämlich nicht eine ihrer Gattung vor die Kamera.

Süddeutschland im Jahr 1944: Der Zweite Weltkrieg befindet sich auf vollen Touren. Viele alliierte Offiziere sind in Kriegsgefangenschaft geraten. Das Problem: Deutsche, die Ausbrecher suchen, können nicht an der Front kämpfen; und Ausgebrochene, die nicht wieder eingefangen werden, könnten erneut ins Kriegsgeschehen eingreifen. Daher gilt, dass wer gefangen wird, nur eine Pflicht hat: ausbrechen – und zwar um jeden Preis. Die hartnäckigsten Flüchtlinge werden von der Deutschen Luftwaffe in einem speziellen Lager zusammengepfercht, um jeden weiteren Fluchtversuch zu unterbinden. Als Roger Bartlett (Richard Attenborough), genannt Big X, in das Lager verlegt wird, beginnt er sofort, Ausbruchspläne zu schmieden. Dieses Mal soll es aber nicht nur um ein paar Mann gehen, sondern um einen großangelegten Massenausbruch!

„Gesprengte Ketten“ beruht auf wahren Begebenheiten. Das echte Lager Stalag Luft III lag in Oberschlesien. Am 24. März 1944 versuchten 220 Gefangene, durch den Tunnel „Harry“ zu fliehen, 76 davon zunächst erfolgreich. Alle bis auf drei konnten allerdings wieder eingefangen werden. Auf Befehl Hitlers wurden 50 von ihnen erschossen.

Es hätte nahe gelegen, aus dem Stoff ein hartes Kriegsdrama zu machen, doch tatsächlich ist der Film ist sattes Männerabenteuer mit Herz und Witz, besetzt mit einer ganzen Reihe draufgängerischer Heldentypen. Allen voran agiert hier Steve McQueen, daneben spielen James Garner, Donald Pleasence, James Coburn, Gordon Jackson, David McCallum und Richard Attenborough. Besondere Berühmtheit erlangte noch das Titelthema „Great Escape March“ von John Leyton, von dem sogar eine (ebenfalls von John Leyton gesungene) deutsche Coverversion mit dem Titel „Eine kann meine nur sein“ existiert.


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Genres: Kriegsfilm
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