Eines Nachts finden Mitarbeiter der Chicagoer Polizei ein herrenloses Auto auf ihrem Gelände. Das wirkt verdächtig, denn kurz zuvor gab es nicht weit entfernt einen tödlichen Unfall – der Verursacher war jedoch nicht mehr aufzufinden. Um mehr über die Herkunft des Autos herauszufinden, werden die beiden Mechaniker Tilda (Shannon Beckner) und Bobby (Ryan Kennedy) zur Polizeistation gerufen. Als sie beginnen wollen, das Auto zu untersuchen, bemerken sie jedoch, dass hier einiges nicht stimmt. Es besteht nicht aus Metall, hat keinen Motor und bewegt sich ohne Benzin fort. Das alles tritt aber in den Hintergrund, als die Gruppe um Tilda, Bobby und Ray (Oded Fehr) bemerkt, dass das seltsame Fahrzeug ein Eigenleben führt – und es darauf abgesehen hat, Menschen zu töten. Was als normaler Job begann, endet als Kampf gegen eine unbekannte, außerirdische Kreatur.
Die Geschichte hört sich reichlich dämlich an, und das weiß wohl niemand besser als die Leute, die dafür verantwortlich sind. Mit „Hybrid“ hat der Drehbuchautor, der lustigerweise Benjamin Carr („13 Geister“, „Train Quest“) heißt, einen selbstironischen Horrorthriller ganz im Zeichen von John Carpenters „Christine“ geschaffen. Mit seiner FSK 12-Freigabe verzichtet der französische Regisseur Eric Valette („Tödlicher Anruf“, „Malefique“) zwar auf Gewaltszenen, versucht das allerdings durch ordentlich Spannung wieder wett zu machen. Für Shannon Beckner („You Are Here“, „Eating Buccaneers“) ist es die erste Rolle außerhalb einer Indie-Produktion und Oded Fehr („Resident Evil: Excinction“, „The Betrayed“) ist auch glücklich über jeden Film, den er ergattern kann. Mit seinem Budget von 13 Millionen US-Dollar ist „Hybrid“ zwar kein großer Blockbuster, kann mit diesem Budget jedoch schon so einiges anstellen. Zum Vergleich: Damit ist dieser Film 13mal teurer als der erste Teil der „Saw“-Reihe.