Dream House - Ist James Bond ein wahnsinniger Killer?

Martin Beck
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Während des sonnigen Blockbuster-Tages trinkt er geschüttelte Martinis, doch des Abends dann geht’s ins Irrenhaus. Daniel Craig: auch ein Mann für creepigen "haunted house" Grusel mit Namen "Dream House"!

Dream House - Ist James Bond ein wahnsinniger Killer?

“Dream House” ist der neue Film von Jim Sheridan, der einst “Mein linker Fuß” drehte und nun eine Etage tiefer stapelt. Mit einem zwar stylishen und gut besetzten Horrorfilm, der aber all das wiederzukäuen scheint, was man schon in den letzten 100 “haunted house”-Horroranläufen gesehen hat. Also z.B. die Chose mit dem furchtbaren Geheimnis des Hauses. Oder dem rumpeligen Keller. Oder dem perfiden Spiel mit Realität und Wahrnehmung.

Die Geschichte von “Dream House” handelt von einem erfolgreichen Verleger (Daniel Craig), der mit seiner Frau (Rachel Weisz) in das titelgebende Traumhaus zieht. Schon bald jedoch stellt sich heraus, dass das Haus Schauplatz blutiger Morde war, und dann KÖNNTE es sogar sein, dass der Herr Verleger selbst für Bluttaten verantwortlich war. Und sich seine Familie nur einbildet. Was wiederum die attraktive Nachbarin (Naomi Watts) auf den Plan ruft, die sich nur zu gerne an der Auflösung des ganzen Kuddelmuddels beteiligt.

Zwei Worte: “” – und, gleich hinterher: Elias Koteas, der dort wie hier den “creepy dude” gibt und Hand in Hand mit dem Rest der Besetzung inständig hofft, dass der generische Trailer auf Filmlänge etwas weniger generisch rüberkommt.

“Dream House” ist des weiteren besetzt mit Martin Cokas und Rachel G. Fox. Der Film sollte eigentlich schon letzten Herbst in die Kinos kommen, doch erforderliche Reshoots plus der dichte Terminkalender von Daniel Craig vereitelten dies. In Amerika ist es nun am 30. September soweit, Deutschland wartet anscheinend noch ab, ob hier ein Flop oder ein FLOP ins Haus steht.

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