John Carter - ein 200 Millionen Dollar Verlustgeschäft

Martin Beck
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Bereits im Vorfeld des Kinostarts von „John Carter“ wurde dem Film eine rumpelige finanzielle Zukunft prophezeit. Nach zwei Wochen in den Kinos dieser Welt ist nun klar: Der Film mausert sich zum Megaflop.

John Carter - ein 200 Millionen Dollar Verlustgeschäft

John Carter“ hat 275 Millionen Dollar gekostet und weitere 100 Millionen Dollar für das Marketing verputzt. Wenn dann am Startwochenende lediglich 30 Millionen Dollar in den US-Kassen liegen und am zweiten Wochenende dieser Betrag auf 13,6 Millionen Dollar schrumpft, helfen leider auch keine treue Fanbase und wohlwollenden Kritiken mehr. „John Carter“ ist gerade am Absaufen und wird Disney ein tiefrotes Geschäftsquartal mit einem Nettoverlust zwischen 80 und 120 Millionen Dollar bescheren.

Die Ironie daran? Ist zweiteilig. Zum einen wurde “John Carter“ an beiden Wochenenden von “The Lorax“ übetrumpft, einem Halligalli-Animationsfilm aus dem Dr. Seuss-Kanon, und zum anderen ist „John Carter“ bereits der vierte Megaflop von Disney innerhalb von vier Jahren. Die anderen drei Titel: „“, „“ und „“.

Dass „John Carter“ nochmal auf dem Mars Abenteuer erleben wird, erscheint nahezu ausgeschlossen. Was bleibt sind der erste (immer noch laufende) Kinofilm...und eine knuffige „Disneyland“-Version von 1957, die ab 11:20h eine ganz eigene & andere „John Carter“-Welt auferstehen lässt:

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