Killer Joe

Beschreibung

William Friedkin ist einer der wenigen Regisseuren, die seit vielen, vielen Jahren mittelmäßige Filme drehen und dennoch mit jedem neuen Projekt gespannte Erwartung hervorrufen. Was doch Klassiker wie „Der Exorzist“ oder „French Connection“ für einen langen Atem haben können...

„Killer Joe“ ist seit „Bug“ bzw. 4 Jahren die erste größere Regiearbeit von Friedkin. Der Film gehört zum Genre der schwarzen Komödie und handelt von einem 22jährigen Drogendealer, dessen Geldbündel von seiner Mutter gestohlen wurden. Leider nur muss er sofort mindestens 6000 Dollar auftreiben, was titelgebenden Killer Joe auf den Plan ruft, einen Polizisten und auch Auftragskiller. Jener Joe soll die Mama um die Ecke bringen, weil nämlich ihre Lebensversicherung 50.000 Dollar wert ist, nur möchte er für diesen Job dummerweise eine Vorabzahlung haben. In Cash. Keine Ausnahmen. Was also tun? Die Lösung des Problems heißt Dottie und ist die Schwester des Drogendealers, die als sexuelles Pfand herhält bis das Geld reinkommt – was aber noch keineswegs gesichert ist.

Die Hauptrollen in „Killer Joe“ spielen Emile Hirsch („Into the Wild“) und Matthew McConaughey („Der Mandant“), weitere Schauspieler sind Juno Temple („The Dark Knight Rises“), Thomas Haden Church („Spider-Man 3“) und Gina Gershon („Showgirls“). Für McConaughey ist die Rolle des Killer Joe ein satter Schritt weg vom Romcom-Schmus, mit dem er sich vorzugsweise in den letzten Jahren beschäftigt hat.

Das Drehbuch von „Killer Joe“ stammt von Tracy Letts, einer bereits mit dem Pulitzer Preis und einem Tony ausgezeichneten Autorin. Dies hier ist ihre zweite Zusammenarbeit mit William Friedkin, gefolgt von dem Drehbuch für „Bug“. Beide Filme basieren auf Theaterstücken, die ebenfalls von Letts verfasst wurden. „Bug“ gewann 2006 den FIPRESCI-Preis beim Filmfestival in Cannes.


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