Blade Runner trifft Kotor: Mass Effect

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(Felix) Ich geb es zu, "Knights of the Old Republic" ist für mich eines der besten Rollenspiele der letzten Jahre. Umso mehr freue ich mich natürlich auf das Sci-Fi Spektakel "Mass Effect" welches von den "Kotor"-Machern kommt. Heute werfen wir einen ersten, kleinen Blick auf das RPG-Spektakel.

Blade Runner trifft Kotor: Mass Effect

So ein Rollenspiel vorzustellen ist immer eine schwere Sache. Schließlich ist die Spielmechanik meist um einiges tiefgreifender als bei dem typischen Ego-Shooter und eben nicht so auf die Schnelle erklärt. Deswegen wird uns “Mass Effect” die nächsten Wochen begleiten. GIGA Games macht den Langzeit-Tagebuch-Test. GGMDLTT sozusagen. ;-)

Eure Karriere beginnt als John Shepard auf dem Ramuschiff “Normandy”. Was Euer Background ist, entscheidet Ihr im Charakterwahlmenü selbst, insofern Ihr Euch einen individuellen Helden bauen wollt. Dann entscheidet Ihr über Eure Herkunft und legt auch die Klasse fest, wovon es sechs gibt. Da wäre die Kämpfernatur in Form des Soldaten, der Techniker und der Experte der sich auf Biotik (Magie oder Macht) spezialisiert. Außerdem gibt es auch noch drei Mischklassen. Allerdings kann nur der Soldat wirklich gut mit einem Sturmgewehr umgehen. Aber keine Sorge auch die anderen Klassen haben ihre Vorzüge.

Diese liegen natürlich in den Talenten. Jede Klasse hat dabei andere Möglichkeiten sich zu entwickeln. Nach dem Stufenaufstieg könnt Ihr nämlich Punkte in Eure Talente investieren. Über diese schaltet Ihr dann auch neue Fähigkeiten frei, die Ihr während des Kampfes einsetzen könnt. Ähnlich der Macht-Fähigkeiten bei “Kotor”.

Wichtig und häufig im Spiel sind auch die Gespräche mit anderen Personen. Über das intuitive Interface, stellt Ihr Fragen die gleichzeitig Eure Gesinnung verdeutlichen. Denn auch in “Mass Effect” könnt Ihr selbst entscheiden, ob Eur Helden vorbildlich oder eher fies handeln soll.

Optisch ist das Spiel auf jeden Fall ein schöner Titel. Allerdings auch nicht ganz fehlerfrei. Das Spiel ruckelt teils und leider werden auch häufig Texturen nachgeladen, was ebenfalls das Spieltempo beeinflusst.
Richtig atmosphärisch ist die Musik gelungen. Diese erinnert total an 80er Synthi-Zukunfts Mucke, wie man sie zum Beispiel von Blade Runner kennt. Überhaupt versprüht das Spiel einen sehr erwachsenen Charme.

Es ist noch schwer sich wirklich ein Urteil zum Spiel zu bilden. Dafür ist es einfach zu umfangreich. Potential zu einem ganz großen Titel ist auf jeden Fall da und wird bei GGMDLTT entlarvt.

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